Britta Bannenberg: Kriminalität in Deutschland

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Britta Bannenberg / Dieter Rössner: Kriminalität in Deutschland

Das Buch ist im Jahre 2005 im Verlag C. H. aus München erschienen. Es ist 125 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das Leben in einer Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn es festgelegte feste Regeln gibt und diese Regeln auch beachtet werden. Werden die Regeln überschritten, wird dieses Fehlverhalten mit einer Strafe belegt.

Wann ist ein Verhalten nicht nur ein bloßer Regelverstoß, sondern kriminell? Was sind die Ursachen und Strukturen von Kriminalität? Gibt es typische Täter und typische Opfer? Welche Rollen spielen Faktoren wie Veranlagung, Familie, Umwelt und andere Faktoren?

Über die Autoren

Britta Bannenberg ist Professorin für Kriminologie, Strafverfahrensrecht und Strafrecht an der Universität Bielefeld.

Rössner ist Professor an der Philipps-Universität Marburg, Institut für Kriminalwissenschaft.

Die eigentliche Buchbesprechung

Der Verlag hat hier mal ein sehr aktuelles, modernes Thema aufgegriffen, das nichts mit den Gebieten Altertumskunde, Archäologie oder allgemeine Geschichtswissenschaft zu tun hat.

Es ist auch ein Thema, das sich in Film, Funk und Fernsehen (in den Zeitungen und elektronischen Medien natürlich auch) spektakulär umsetzen läßt. Wer hat nicht schon von der freundlichen Oma gehört, der die Handtasche von einem üblen Ganoven entrissen wurde?

Aus dem beruflichen Hintergrund der Autoren wird schnell ersichtlich, daß es hier keine Sensationspresse gibt, die populistisch Angst vor Verbrechen schürt. Die wissenschaftlichen Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, können durch empirisches Datenmaterial untermauert werden.

Das Buch gibt einen guten Überblick über die Kriminalität in Deutschland. Hier werden also weder spektakuläre Kriminalfälle und deren Lösung noch bekannte Verbrecher noch Verfahren / Chemikalien u. ä., mit denen Verbrechen aufgeklärt werden können, vorgestellt. Dafür sind andere Bücher besser geeignet.

Wer gehört zur Zielgruppe des Buches? Sicherlich Leute, die beruflich viel mit Kriminalität zu tun haben – nein, nicht Diebe, Mörder und Gewohnheitsverbrecher, sondern eher Polizeibeamte, Richter und Staatsanwälte, zumindest dann, wenn sie noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen.

Abe rauch die Liebhaber der Kriminalliteratur können hier auf ihre Kosten kommen. Sie können Fiktion und Realität miteinander vergleichen und so feststellen, wie nah ein Kriminalroman an die Lebenswirklichkeit gekommen ist.

Das vorliegende Werk gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“. Von dieser Buchreihe ist ja bekannt, daß sie inhaltlich in ein bestimmtes Thema einführen und zum selbständigen Weiterlesen (in andere Literatur) anregen möchte.

Das Fazit

Hier liegt ein interessantes Buch vor, daß über ein Thema aus der Gegenwart berichtet. Es ist wissenschaftlich fundiert, faktenorientiert und auch für den Laien verständlich geschrieben. Es ist bar jeglichen Populismus und jeglicher Angstmacherei.

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