Bruce

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Bruce

Sonja Kerkhoffs (Übersetzer). Edel Germany 2013, Gebundene Ausgabe, 608 Seiten, € 24,95

Rezension von: Registano | Rezensionsdatum:

Dieses Buch heißt „Bruce“. Und genau darum geht es: um Bruce Springsteen und somit um den Boss. Über diesen berühmte Musiker, einem der größten Rockstars aller Zeiten (einige seiner Hits: Born To Run, Born In The USA, Streets Of Philadelphia, etc.), gibt es natürlich bereits etliche Bücher und Biographien. Diese aus der Feder von allerdings ist anders. Zum einen ist sie sehr ausführlich, führt von der Familiengeschichte über die Kindheit hin zum Beginn der Musikerkarriere und nachfolgend zum großen Erfolg. Dieser war schwer erkämpft. Von Album zu Album hangelt sich der Autor vor. Er erläutert für Fans hochinteressante Details und verschweigt auch die schweren Phasen im Leben von Bruce Springsteen nicht. Dazu zählen schwächere Alben in den 90’ern, die das Ende einer Sinnkrise waren, welche eventuell von einer Scheidung ausgelöst wurde. Der Autor – und dies ist der zweite große Pluspunkt dieser Biographie – führte viele Gespräche, darunter auch mit Familienmitgliedern, mit Bandmitgliedern und mit Springsteen selbst. Es ist keine Autobiographie, der Sänger erzählt nicht von seinem Leben. Aber Bruce half bei der Wahrheitsfindung. Besonders groß war die Hilfe von Clarence Clemons, dem Saxophonisten der E Street Band und einem der besten und langjährigsten Freunde vom Boss. Er verstarb kurz nach einem letzten Gespräch.

Es ist wirklich interessant den musikalischen Werdegang von Bruce Springsteen auf diese Weise aufbereitet zu bekommen. Die Biographie ist ehrlich. Schlechtes wird wie erwähnt nicht verschwiegen. Oder sagen wir: nicht ganz so gutes. Zum Beispiel die Anfang der 90’er veröffentlichten Alben Human Touch und Lucky Town, die mit einer Gruppe von Mietmusikern eingespielt wurden. Zitat Clarence Clemons: „Da hat der Boss Bockmist gebaut.“ Man entdeckt auch neue, bisher unbekannte Seiten an Bruce Springsteen. Der ist mit Sicherheit der Arbeiter, aber andererseits auch jähzornig und pedantisch. Dass er tatsächlich immer Drogen ablehnte, macht ihn aber sympathisch. Und der Millionär mit Bodyguards ist er auch nicht. Und dies ist nicht das, was über ihn verbreitet wird, es ist die Wahrheit.

Fazit: 

Für Springsteen Fans, die gerne Bücher bzw. Biographien lesen, ist „Bruce“ von Peter Ames Carlin eine Pflichtlektüre. Es gibt an dem Buch absolut nichts zu bemängeln. Im Gegenteil: besser kann es nicht sein. Wer lieber E-Books liest, es soll diese Menschen ja in vermehrter Anzahl geben, erhält mit dem Kauf des Buches einen einmaligen Link zur Ausgabe des E-Book. Fehlt eigentlich nur noch ein Link zu den Songs von Bruce Springsteen And The E Street Band, die in diesem Sommer übrigens einige Konzerte in Deutschland spielen werden. Es dürfte allerdings schwierig sein an Karten zu gelangen.

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Ein Kommentar to “Bruce”

  1. Marita schreibt:

    Sehr gut beschrieben, macht lust das Buch zu lesen.

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