Buch ohne Gnade

Autorenwertung
  • Charaktere
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Spannung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Geschichte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Cover
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Verstrickungen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne

Das Buch ohne Gnade

Michael Kubiak (Übersetzer). Lübbe 2011, Broschiert, 429 Seiten, € 8,70

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

von Anonymus

Mit erscheint der dritte und vorerst letzte Band in der Buchreihe um den berühmtberüchtigten Bourbon Kid.

Inhalt

Wir befinden uns in Devil Graveyard einem kleinen Städtchen mitten in der Wüste. Alljährlich findet in eben diesem Ort im Hotel ein Gesangwettbewerb statt, dem Return-from-the-dead-Festival, bei dem es sich um einen Imitatorenwettbewerb längst verstorbener Stars handelt und deren Gewinner sich auf ein Preisgeld von 1.000.000$ freuen darf. Der Ausrichter dieses Wettbewerbs, der die Leute von Nah und Fern in das kleine beschauliche Wüstenstädtchen zieht, ist der Hotelbesitzer selbst, doch ihm geht es nicht nur um die Showeinlagen der Kandidaten, sondern es geht um viel wichtigeres.

Zufälligerweise gewinnt Barkeeper Sanchez eine Reise in eben dieses Hotel und macht sich von Santa Mondega mit Bus auf, in großer Vorfreude um welch ein Spektakel es sich hier handelt. Dort trifft er auf seinen Freund Elvis, der ihm bei einem Problem behilflich sein wird, ohne zu wissen, dass er damit den Barkeeper in eine Verstrickung zieht, die den ganzen Gesangswettbewerb in ein anderes Licht rücken lässt.

Neben dem Barkeeper und vielen anderen Gesichtern aus Santa Mondega und dem weiteren Umfeld, haben sich auch andere Gestalten auf dem Weg ins Hotel gemacht: Zombies, Boten Gottes und ein berühmtberüchtigter Killer – der Bourbon Kid. Und schnell wird aus dem beschaulichen kleinen Wüstenhotel der Schauplatz eines Massakers.

Lesen oder sein lassen?

Wer die ersten Bände gelesen hat, kommt natürlich keineswegs ohne diesen aus. Wie bereits im Fazit kurz erwähnt, muss man eben diesen dritten und vor erst letzten Teil der Bourbon-Kid Reihe auf jeden Fall lesen, um die Zusammenhänge der Geschichte zu verstehen. Auch die Zuordnung und die Rolle einiger Personen der Geschichte werden durch die Geschehnissen im Buch ohne Gnade in eine anderes Licht gerückt, als in den beiden Büchern zuvor.

Das Buch ohne Gnade kann trotz alledem das Buch ohne Namen keine Konkurrenz machen, es hat sich aber gegenüber dem zweiten Band um einiges gesteigert und ist damit ein gelunger Abschluss der Bourbon Kid Trilogie. Ohne das Ende vornweg zu nehmen, es kann, muss aber nicht das Ende sein.

Fazit

Wer bereits die ersten Kapitel des Buch ohne Gnade liest, wird sicherlich verwirrt sein. Eine Zuordnung fällt sehr schwer, denn viele Charaktere die bereits im Buch ohne Namen aus der Geschichte verschwanden, werden hier wieder auftauchen – vor allem lebendig. Man braucht einige Zeit um das Ganze zu ordnen und merkt dann relativ schnell, dass wir uns hier nicht in einer Fortsetzung des Buch ohne Staben befinden.

Wer alle 3 Bände von Anonymus gelesen hat (und das hoffentlich ziemlich zeitnah) wird schnell feststellen, dass die Geschichte vor dem Buch ohne Namen spielt. Also im Grunde der eigentlich erste Band der Geschichte ist. Die Rückblenden, die im Band 2 (Das Buch ohne Staben) zu finden sind, sind wiederrum vor dem jetztigen Band. Wir befinden uns also knapp 1 Jahrzehnt nach der Halloweennacht in der der Bourbon Kid zu dem wurde, was er jetzt ist.

Das Buch ohne Gnade ist wie die anderen beiden Bände, mit ziemlich rauhen Texten und Konversationen ausgestattet und auch die Brutalität nimmt keineswegs ab, doch ist hier die Story, da auf große Zeitsprünge verzichtet wird, um einiges zusammenhängender als der Vorgängerroman Buch ohne Staben.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar