Buch ohne Namen

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Geschichte
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  • Aufmachung
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  • Cover
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
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Das Buch ohne Namen

Axel Merz (Übersetzer). Bastei Lübbe (Lübbe Paperback) 2009, Taschenbuch, 448 Seiten, € 16,95

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

Das Buch ohne Namen, von

Ein Buch ohne Autor und einem einfallsreichen Buchtitel, unter dem man sich nicht besonders viel vorstellen kann. Auch ein Blick auf die Rückseite des im Bastei-Lübbe Verlag erschienen Buches, immerhin 448 Seiten schwer, verrät von der eigentlich Story und dem Inhalt des Buches nicht viel. Einzig der Hinweis das ein jeder, der dieses Buch liest sterben wird, verleiht einen dazu, aus Neugierde dieses in die Hände zu nehmen – denn nur wer es liest, weiß auch warum.

Zur eigentlichen Story : Wir befinden uns in Santa Mondega einer fiktiven Stadt, in irgendeinem fiktiven Staat auf dieser Welt. Der eigentliche Schauplatz der Geschichte in dieser Stadt ist eine unscheinbare Ortskneipe – hier war vor einiger Zeit ein Mann namens Bourbon Kid zu Gast. Wer er ist oder was er ist, das weiß niemand und nur der Barmann Sanchez weiß, dass er der einzige ist der bestätigen kann, das er hier war – denn außer ihm und dem Bourbon Kid hat niemand seinen Besuch in der Bar überlebt.

Fünf Jahre nach dem Besuch soll er wieder in der Stadt sein – der Bourbon Kid. Aber nicht nur er, sondern mit ihm viele andere Fremde, die alle auf der Suche nach einem Gegenstand sind – dem blauen Stein. Als sich die Stadt auf die bevorstehende Mondfinsternis vorbereitet, wissen viele in der Stadt nicht, dass dies der Anfang einer blutigen Geschichte sein wird, die mit dem Beginn des Mondfestivals seinen Höhepunkt erreichen wird …

Viel mehr darf leider nicht verraten werden, doch das Buch hat wirklich Klasse. Die Geschichte beginnt nicht etwa zäh, sondern mitten im Geschehen. Die Story ist ab und an etwas sehr mau, die Dialoge nicht gerade tiefsinning, doch an Spannung verliert die Story keineswegs. Auf sehr große Zeitsprünge innerhalb der Geschichte hat der Autor größtenteils verzichtet, dies zum Vorteil des Lesers, der so eine flüssige und bis zum letzten Absatz vollkommen durchtdachte und schlüssige Story erhält. Am dem Beginn der eigentlich Story befindet man sich selbst in Santa Mondega wieder.

Für schwache Nerven ist das Buch allerdings keineswegs zu empfehlen. Viele Handlungen erinnern einen ein bisschen an einen sehr guten Horrorstreifen von Quentin Tarantino, die Story selbst ist vergleichbar mit großen SciFi/Horrorschriftstellern aller Stephen King und Co. Viele Teile der Geschichte wirken ein bisschen abgekupfert, allerdings sicherlich vollkommen unbeabsichtigt (wer kann schon Graf Dracula schreiben, ohne das Vampire darin vorkommen, wenn Sie wissen was ich meine).

Fazit

Das Buch ohne Namen ist für eingefleischte Horrorfreunde ein absolutes Muss und wer das Buch beendet hat, kennt nicht nur die Geschichte des Buches, sondern wird sich unweigerlich mit den Fortsetzungen befassen : Das Buch ohne Staben und Das Buch ohne Gnade (Anmerkung: Ebenfalls bereits im Bastei-Lübbe Verlag erschienen).

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