Buch ohne Staben

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Geschichte
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  • Cover
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  • Verstrickungen
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
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Das Buch ohne Staben

Axel Merz (Übersetzer). Bastei Lübbe (Lübbe Paperback) 2010, Taschenbuch, 446 Seiten, € 9,00

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

Das  von Anonymous

Nach dem Überrraschungshit „das Namen“ kommt jetzt mit dem „ “ eine Fortsetzung des Beststellers vom Autor Anonymous. Ob dieses allerdings diesem „das Wasser reichen kann“, bleibt fraglich. 

Inhalt

Wir befinden uns wieder in Santa Mondega Jahre nachdem der Bourbon Kid das kleine Städte aufgesucht hatte. Der dunkle Lord ist tot und Peto konnte mit dem blauen Auge des Mondes fliehen. Doch schon droht neues Unheil in der Stadt: In dem örtlichen Museum ist eine jahrtausend alte Mumie verschwunden und schnell wird einigen bewusst, dass die nicht gestohlen, sondern selbst geflohen ist. Rameses Gaius, die Mumie konnte sich aus ihrem Grab befreien und ist auf der Suche nach einem Gegenstand der bereits zwei mal zuvor Unheil brachte, eben den bereits erwähnten blauen Auge des Mondes. Und schon jetzt ist klar, die Stadt kommt erneut nicht zur Ruhe und ein Blutbad, ausgelöst vom berühmt berüchtigten Bourbon Kid wird folgen.

Werwölfe, Vampirgangs und viele Beteiligte aus dem Buch ohne Namen bereiten sich auf die Ankunft des neuen Lords vor, denn der letzte war nur ein Vorgeschmack auf das was noch kommt. Viele Leute von damals, darunter der Barkeeper Sanchez wissen, dass es bald zum großen Kampf in dem beschaulichen Städtchen kommen wird.

Doch die Geschichte selbst beginnt am 31. Oktober – Halloween. Und schnell merkt man, wo man sich eigentlich befindet – nämlich in der Vergangenheit und ein kleiner Junge namens JD wird schnell zur Schlüsselfigur, doch warum, dass darf noch nicht verraten werden … 

Fazit

Nach dem großen Erfolg des „Vorgängerromans“ das Buch ohne Namen, merkt man leider schnell, dass die Geschichte im Buch ohne Staben versucht daran anzuknüpfen. Allerdings gelingt das nicht an vielen Stellen.

Die Story wirkt schnell ein bisschen trocken und viele Charaktere unpassend. Das Buch ohne Staben ist nicht wirklich die Forsetzung der Geschichte, die es eigentlich sein sollte. Zwar knüpft dieses an der eigentlichen Story an, doch viele Begebenheit und Charaktere in diesem Buch versuchte man in die Geschichte passend zu machen, durch manchmal eher unglaubwürdige und unpassenden „Zufälle“.

Dies ist leider im Vergleich zum ersten Roman mehr als schwach. Viel besser ist die eher eigentliche hintergründige Story des Buches. Hier werden die Bewohner und die Zusammenhänge eingehend beschrieben und dem Leser werden viele Tatsachen aus dem ersten Teil dadurch erst einleuchtend und verständlich. 

Lesen oder sein lassen?

Wer das erste Buch verschlungen hat und bereits sehnsüchtig wartet das zweite in die Hand zu nehmen, sollte nicht zu viele Erwartungen reinstecken. Zwar ist es die Fortsetzung der vorherigen Story, doch viel wichtiger dabei ist es die Hintergründe des ersten Buches zu verstehen. Diese werden hier kleinlichst beschrieben. Das ein oder andere Kapitel wirkt langweilig, zu überflächlich oder etwas überzogen, doch man muss dieses Buch lesen.

Ohne die Hintergründe verpasst man die Geschichte des Bourbon Kid, denn in diesem Buch wird erstmals beschrieben, wer er ist, woher er kommt und woher er den Drang des Blutrausches hat. Viel wichtiger noch – warum er überhaupt zum Bourbon Kid wurde.

Kurz: Lesen, wirken lassen und Buch ohne Gnade lesen.

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