Bye

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Bye

Bela B & Smokestack Lightnin'. B-Sploitation (rough trade) 2014, Audio CD, € 15,47

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER ARZT REITET WIEDER!

Der Musiker:

Dirk Felsenheimer wurde 1962 in Berlin geboren. Sein Künstlername setzt sich aus dem Dracula-Darsteller Bela Lugosi und dem B. für Barney Geröllheimer aus der Trickfilmserie „Familie Feuerstein“ zusammen. ist Schlagzeuger und neben zweite Stimme der Berliner Rockband 2006 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum „Bingo“, drei Jahre später folgte das Album „Code B“. Mit beiden Werken erreichte er die Top 5 der deutschen Charts. Neben seiner Musikkarriere besaß er einen Comicverlag, den er 2006 aufgab, schauspielert (u.a. in der Fernsehserie „Alarm für Cobra 11“) und ist Mitglied der globalisierungskritischen Bewegung attac. Weiterhin unterstützt er die Trinkwasser Organisation Viva con Aqua. Mit seiner Freundin und seinem Kind lebt er in Hamburg.

Das Album:

Nach dem bis dato letzten Ärzte-Album „auch“ und einer großen Tournee nutzt Bela B. die Bandpause, um sein drittes Soloalbum auf den Markt zu bringen. Seine bisherigen Alben unterschieden sich doch erheblich von den Werken der Berliner Punkrocker. Auch auf „Bye“ bleibt er dieser Linie treu. Und das ist gut so, beweist Bela B. damit, dass er sich auch auf anderen Gleisen erfolgreich bewegen kann.

„Bye“ kann durchaus als stimmiges Countryalbum angesehen werden. Zusammen mit den Smokestack Lightnin` sowie dem Gitarristen Walter Broes und der Sängerin Peta Devlin sind Bela B. dreizehn interessante Songs gelungen.

Flotte Countryrocknummern („Abserviert“, „Immer so sein“), verspielte Rocknummern („Teufelsküche“, „Bombe tickt“) und ironisch schmachtende Balladen („Sentimental“, „Belphegor“) wecken eher Erinnerungen an Künstler wie Lee Hazlewood und , als das sie nach dem Sound der Ärzte klingen.

Textlich bleibt sich Bela B. treu. Sicher ist er kein Goethe und kein , aber kaum ein anderer Sänger kann so traurig einen Spermafleck auf dem Rücksitz seines Autos besingen, wie Bela B. in „Sentimental“.

Stimmlich harmoniert er ganz ausgezeichnet mit Peta Devlin, die ihn immer wider unterstützt. Hier ist es vor allem der leicht frivol-doppeldeutige Song „Verwöhn´“, der im wahrsten Sinne des Wortes zu den Höhepunkten des Albums gehört.

Trackliste:

01 – Abserviert

02 – Wenn das mal Liebe wird

03 – Streichholzmann

04 – Der Sünder

05 – Immer so sein

06 – Sentimental

07 – Teufelsküche

08 – Nicht Nice

09 – Belphegor

10 – Verwöhn´

11 – Bombe tickt

12 – My Soul / Dein Herz (feat. Lynda Kay)

13 – Peng!

 

Fazit:

Mit „Bye“ legt Bela B. ein Soloalbum vor, dass nicht nur ihm, sondern auch seinen Fans viel Spaß machen wird. Die Mischung aus Country, Rockabilly und Pop ist wohltuend anders, als der bekannte Ärzte-Sound und die Texte, wie immer bei Bela, äußerst hörenswert. Für mich sein bisher bestes Solowerk! Als Anspieltipps eignen sich „Peng!“, „Sentimental“ und „Verwöhn´“.

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