Cabal

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Cabal (Phantasia Paperback Horror)

Joachim Körber (Übersetzer). Edition Phantasia 2005, Taschenbuch, 216 Seiten, € 14,90

Rezension von: LillieRose | Rezensionsdatum:

– Cabal

Das Buch:
Der angesehene Psychiater Dr. Decker ist in Wahrheit ein brutaler Serienmörder. Er versucht seine Taten seinem Patient Aaron Boone in die Schuhe zu schieben.

Boone träumt nämlich von einem Serienkiller der ganze Familien tötet. Kurz darauf wendet er sich an seinen Psychiater Dr. Decker, ohne zu wissen das Decker in Wirklichkeit hinter den Morden steckt.

Aaron Boone träumt aber nicht nur von dem Killer, sondern auch von dem mysteriösen Ort Midien, in dem nur bizarre Gestalten leben. Es scheint als wird Boone fast magisch von dem Ort angezogen.

Dann erfährt Boone das er nicht verrückt ist, Midien gibt es wirklich. Es handelt sich um einen einsamen Friedhof auf dem Land. Er fährt zu diesem, wie es scheint, verlassenen Ort und erkundet alles ganz genau. Als die Dunkelheit über Midien einbricht wird Boone von unheimlichen Monstern umstellt. Er bittet sie ihn bei sich aufzunehmen, doch er bekommt als Antwort nur einen Biss von einer der Kreaturen.

Aus Panik flüchtet Boone und vor dem Friedhof erwartet ihn bereits die Polizei. Sein Psychiater Dr. Decker hat behauptet das Boone hinter den Morden steckt, und deswegen soll er nun verhaftet werden. Decker erzählt den Polizisten ds Boone eine Waffe hat und kurz darauf wird er von den Polizisten erschossen.

In der Leichenhalle erwacht Boone, durch den Biss des Monsters wurde er zu einer Kreatur der Nacht, zu denen er dann auch flieht. Er wird unter dem Friedhof durch eine gruselige Zeremonie in den Kreis der Brut der Nacht aufgenommen.

Lori, die Lebensgefährtin von Boone, glaubt nicht das er Tod ist. Deswegen macht sie sich auf die Suche nach ihm. Auf ihrem Weg wird sie aber von Dr. Decker verfolgt, denn er ist einer der wenigen Menschen die das Geheimnis von Midien kennen – doch er will nicht wie Boone in Midien leben, Decker will sie vernichten.

Fazit:
Clive Barker hat mit seinem Frühwerk ein solides Buch geliefert, das nichts für schwache Nerven ist.

Cabal ist eine gewagte Gradwanderung, skurril, düster, makaber, unheimlich und morbide zugleich. Dennoch geht eine enorme Anziehungskraft von diesem Buch, wie von den meisten von Clive Barkers Werken, aus. Er zeichnet sich zwar nicht durch Wortgewalt aus, die Geschichte um Midien wird nüchtern und ziemlich knapp erzählt. Trotzdem zieht er den Leser in seinen Bann.

Kritisieren muss man allerdings den relativ hohen Preis, für ein so dünnes Buch ist dieser doch zu hoch ausgefallen.
Und das Ende des Buches verdient auch einen Kritikpunkt denn, die Geschichte wird nicht vollständig erzählt. Das Ende verlangt nach einer Fortsetzung die leider nie erschienen ist.

Für alle Fans des Horror-Genre ist dieses Buch ein Muss. Es gilt auch zu erwähnen dass Cabal – Die Brut der Nacht vor einigen Jahren verfilmt wurde. Allerdings wurde der Film nie offiziell in Deutschland veröffentlicht.

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