Carousel

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

TOLLE -RHYTHMEN MIT SELTENHEITSWERT!

Die Band:

ist ein musikalisches Projekt, das bereits 1999 von Lars Hallbäck und Richard Stenstöm gegründet wurde. Kurz darauf stieß der Sänger und Komponist Göran Edman hinzu, der Metalfans vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Yngwie Malmsteen ein Begriff sein dürfte. Komplettiert wurde die Band durch Drummer Per Lindvall und dessen Bruder Sven, der die Rolle des Bassisten übernahm. 2004 erschien ihr Debüt ‚White On Blue‘, das den Sound von Bands wie Steely Dan, oder reflektierte, aber zeitgemäß ins neue Jahrtausend transportierte.

Das Album:

Alben von Crossfade, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Post-Grunge-Band aus Columbia, haben Seltenheitswert das letzte Werk „Secret Love“ datiert aus dem Jahr 2012. Wie schon bei diesem Longplayer haben sich die Musiker wieder sieben Jahre Zeit gelassen. Blickt man dann auf das Album, wird man ein wenig ernüchtert sein, denn es beinhaltet nur fünf Songs bei einer Spieldauer von gut 36 Minuten. Das ist nicht gerade viel Output für die Länge Zeit. Etwas versöhnlich mag die Ankündigung sein, das „“ der Auftakt zu einer Trilogie sein soll. Leider ließ sich nicht in Erfahrung bringen, wann der zweite Teil erscheinen wird. 

Mit den ersten Tönen des Openers „Carousel“ sind Dan aber alle Zweifel wie weggefegt. Zusammen mit den Musikern unternimmt der Hörer eine Zeitreise zu den Anfängen des AOR, des Adult Oriented Rock, dem sich Crossfade mit Haut und Haar verschreiben haben. Ein satter Groove, eine schöne Gitarre und ein paar tolle Bläser sorgen dafür, dass man sich entspannt zurücklehnt, bis die sanfte Stimme von Göran Edman ertönt. Das ist Musik zum Träumen, zum Genießen. Wenn beim zweiten Track „Taking Me Home“ auch noch ein perlendes Klavier dazu kommt, ist die AOR-Harmonie perfekt. 

Wenn man etwas an diesem Album kritisieren möchte, dann vielleicht die Tatsache, dass sich Crossfade damit begnügen, ihren Sound, dem sie wahrlich meisterhaft darbieten, nicht sonderlich zu variieren. Sprich, die Abwechslung leidet schon ein wenig, wobei sich hier die Länge, oder besser gesagt, die Kürze des Albums positiv bemerkbar macht. 

Trackliste:

01 – Carousel 

02 – Taking Me Home

03 – Let The Sunshine In

04 – Dancing In The Moonlight

05 – Love Of Mine

Fazit:

Wie schon die ersten beiden Werke von Crossfade, so ist auch „Carousel“ kein Album, um mit einem Bier und ein paar Freunden ordentlich zu headbangen. Vielmehr kann sich bei diesem Sound ein Glas Whisky oder Rotwein eingießen, sich dazu eine Zigarre oder eine Pfeife können und die Surround-Lautsprecher ein wenig lauter machen. Hier wird AOR in absoluter Perfektion geboten. Und das so gut, dass selbst Bands wie Toto, Journey oder Steely Dan nur neidvoll anerkennen müssen, dass diese Musik auch im Jahr 2019 noch ein Hightlight ist. 

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