Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

– CHAPTER V: UNBENT, UNBOWED, UNBROKEN

Die Band:

HammerFall wurde 1993 von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet, der sich aber 1997 wieder seiner Hauptband zuwandte. Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes „Lucifer’s Hammer“ der amerikanischen Band Warlord entnommen worden.

Mit dem Einstieg von Sänger Joacim Cans ging es für die Band bergauf. Der musikalische Stil von HammerFall wird vor allem durch den Heavy Metal der 1980er Jahre beeinflusst. Neben eingängigen Melodien und ausgeprägten Gitarrensoli ist es vor allem die hohe Stimme Joacim Cans, die den Sound der Band maßgeblich prägt.

Das Album:

Im Jahr 2005 veröffentlichten HammerFall ihr fünftes Studioalbum „Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken“, das komplett in den Lundgard Studios in Dänemark aufgenommen wurde. Als Produzent agierte wieder der deutsche Charlie Bauerfeind, der schon für Bands wie , oder an den Reglern saß.

Inspiration hat sich die Band vom Autor George R. R. Martin geholt, dessen Fantasyserie „“ für fast alle Songtitel Pate stand. Mit „Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken“ legen HammerFall einmal mehr ein äußerst solides Album vor.

Zwar befindet sich kein herausragender Einzelsong auf dem Album, jedoch bilden alle zehn Tracks eine geschlossene Einheit. Der Opener „Secrets“ legt sich nach seinen anfänglichen Gitarrenläufen mächtig ins Zeug und entwickelt den Drive, den man vom Startsong eines Powermetalalbums erwarten kann.

Mit „Blood Bound“, „Fury Of The Wild“, „Hammer Of Justice“ oder „Take The Black“ legen HammerFall äußert solide Rocknummern vor, die hervorragend den typischen Sound der Band repräsentieren.

Satte Rocksongs mit eingängiger Melodie und Joacim Cans hoher Stimme machen die Titel zu wahren Hymnen. Natürlich spielen Kitsch und Pathos hier eine große Rolle, doch sind die Songs damit nicht so zugekleistert, dass es übertrieben wirkt.

Mit „Never, Ever“ haben HammerFall auch wieder eine Powerballade auf dem Album, die zu den besseren der Bandgeschichte gehört.

Zum Abschluss gibt es mit dem zwölfminütigen „Knights Of The 21st Century“ noch einen imposanten Mammuttrack, der von Growls des Sängers der britischen Metalband Venom, Cronos, eingeleitet wird.

Mit einem etwas ruhigeren und einem schnellen Teil besitzt der Track so viel Abwechslung, dass er auch nach zahlreichen Durchlaufen nicht langweilig wird.

Nach gut zehn Minuten endet der Song, jedoch gibt es noch einen Hidden Track, in dem Gastsänger Cronos nochmals das Thema der Prophezeiung aufgreift.

Trackliste:

01 – Secrets

02 – Blood Bound

03 – Fury Of The Wild

04 – Hammer Of Justice

05 – Never, Ever

06 – Born To Rule

07 – The Templar Flame

08 – Imperial

09 – Take The Black

10 – Knights Of The 21st Century 

Fazit:

Die schwedische Band HammerFall bleibt sich Band ihren Fans auch auf dem fünften Studioalbum treu. „Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken“ unterstreicht wieder einmal, dass die Band um Sänger Joacim Cans zu den besten Vertretern des melodiösen Power Metals gehört.

Aufkommende Kritik an einer stärkeren Kommerzialisierung lässt die Band nicht zu. Zu Recht. Sicher klingen Titel wie „Secrets“, „Hammer Of Justice“ oder die Ballade „Never, Ever“ nach großer Bühne, doch ist dies der Sound, den die Band seit ihrem Debüt „Glory To The Brave“ praktiziert und der sie zu einer festen Größe in der Musikszene gemacht hat.

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