Chasing Amy

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Romantik
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  • Humor
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  • Besetzung
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  • Gesamt
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Chasing Amy

Ben Affleck (Hauptdarsteller). Universum Film GmbH 2004, DVD, € 13,90

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Chasing Amy

Inhalt
Seit ihrer Kindheit sind Holden McNeil und Banky Edwards die besten Freunde. Mittlerweile wohnen und arbeiten die beiden auch zusammen in New Jersey und entwerfen Comics. Bluntman & Chronic ist ihr neuestes Werk. Die Serie wird zu einem vollen Erfolg und es besteht sogar die Aussicht, dass daraus eine Zeichentrick-Serie wird. Sowohl künstlerisch als auch finanziell läuft es für die beiden also hervorragend. Dann begegnen sie Alyssa Jones, in die Holden sich sofort verliebt. Doch dann beginnt das Chaos, denn Alyssa ist lesbisch. Holden gesteht ihr zwar dennoch ihre Liebe, aber auch Banky hat zunehmend Gefühle für Alyssa.


Fazit

„Chasing Amy“ ist ein wahres Potpourri aus erfrischenden Figuren, kurzweiliger Einfälle und vieler genialer Dialoge. Die Geschichte des Films steht dadurch auch eher als „Mittel zum Zweck“ im Hintergrund des Geschehens, denn was sich abseits vom losen Verlauf der Handlung abspielt, ist um einiges interessanter. So hat beispielsweise der herrliche Charakter des Hooper für die Geschichte des Werks kaum eine Bedeutung, steht aber exemplarisch für die hohe Qualität des Films. Der Autor schaffte als Regisseur von „Chasing Amy“ endgültig den Durchbruch und gelangte durch den Film zu Berühmtheit.

Während Smith das Drehbuch schrieb, waren seine damalige Lebensgefährtin und seine beiden Freunde und Jason Lee bereits fest für die Hauptrollen in „Chasing Amy“ eingeplant. Doch dann präsentierte Smith dem Produktionsstudio Miramax seine Idee, und Miramax bestand zunächst darauf, die verschiedenen Rollen mit anderen Schauspielern zu besetzen. Smith war damit nicht einverstanden, und so handelte er einen Kompromiss aus. Er bot Miramax an, die Produktion von „Chasing Amy“ selbst zu übernehmen, und sofern Miramax das Endergebnis dann zusagen würde, könnten sie die Vertriebsrechte immer noch kaufen. Miramax war mit diesem Vorschlag einverstanden.

Das Budget des Films musste daraufhin natürlich deutlich reduziert werden. Die Darsteller konnten mit dem Film also nicht viel verdienen. Umso mehr Herzblut und Identifikation mit den einzelnen Rollen war also gefordert. In dieser Hinsicht ist gerade Joey Lauren Adams eine echte Offenbarung. Sie schafft es, problemlos zwischen den lustigen und den emotionalen Momenten des Films hin- und herzuspringen. Dieser Film ist deshalb auch klar das Highlight ihrer bisherigen Karriere. Auch Ben Affleck kann in seiner Rolle überzeugen, wenngleich er auch etwas im Schatten von Joey Lauren Adams steht. Jason Lees Rolle in „Chasing Amy“ ist zwar nicht besonders anspruchsvoll, dafür jedoch äußerst amüsant, und Lee kann die Komik der Rolle dabei auch hervorragend  rüberbringen.

Kevin Smith verwendet in „Chasing Amy“ zwar viele emotionale Momente, dennoch vergisst er dabei nie, wo seine Autoren-Wurzeln liegen. Die recht emotionale Schlusssequenz gehört dabei zu zu den besten Filmmomenten des Films, wenn nicht sogar des ganzen Genres – ohne dass dafür große Dialoge notwendig sind. Somit kann der Film auch noch beim zweiten oder dritten Mal überzeugen – ein gelungenes Werk aus dem Genre der ansonsten meist eher platten „romantischen Komödie“.

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