Christian Holl: K 20

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: K 20 K 21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K 20 Düsseldorf; Daniel Fuhrhop 2006; 24 Seiten; ISBN: 3-937123-67-7

In der berühmt-berüchtigzen Düsseldorfer ALtstadt gelegen, ist das K20 ein Teil der Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalen. Es präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Über die Buchserie

Architurbeschreibungen sind nach den Worten des Berliner Verlages oft genug unhadlich. Daher gibt er die Schriftenreihe „Die Neuen Architekturführer“ heraus, deren Nummer 60 hier vorliegt. Sie sind zum Mitnehmen also beispielsweise für die Reise, gedacht und sollen in jede Jacken- und Hosentasche passen.

Hier liegt die Nummer 80 dieser Buchserie vor. Als Berliner Verlag berichtet er auch über Zeitgeschichte. Besondere Aufmerksamkeit widmet er nach eigenen Angaben der Zeit der DDR, indem beispielsweise Bücher zur Berliner Mauer und zu Orten der friedlichen Revolution von 1989 veröffenticht werden. Im Rahmen der Neuen Architekturführer erschienen Hefte zum Holocaust Denkmal und anderen Orten zur NS-Zeit. Daneben gibt es im Verlagsprogramm eine eigene Reihe Gedenkorte, etwa zum Haus der Wannsee-Konferenz oder zur Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Als neue dritte Reihe publiziert der Verlag seit dem Jahre 2010 über die Stadt im Wandel – Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels. Diese Schriftenreihe beschäftigt sich mit energieeffizienten Neubauten genauso wie dem Umbau von Stadtvierteln.

Zahlen über den wirtschaftlichen Erfolg sind beim Verlag leider nicht erhältlich.

Die Buchbesprechung

Dieser Ansatz gibt auch die Ricnhtung vor, in der sich der Inhalt des Architekturführer bewegt. Es geht hier nicht um die ausgestellte Kunst, sondern den Raum, in dem dies geschieht. Dissing + Weitling heißen die Architekten, die das Gebäude realisierten. Sie werden in der Publikation nicht weiter vorgestellt. Im Vodergrund steht nur die praktische Realisierung.

Wer also Angaben über die ausgestellte Kunst haben möchte, wird zu anderer Literatur greifen müssen. Dies alles ist schon ein wenig bedauerlich. Es ist für den unbefangenen Leser nicht ersichtlich, ob Kunst und Architektur zueinander passen, ob die ausgestellten Kunstwerke also angemessen präsentiert werden. Für den unkundigen Leser ist auch nicht erkennbar, welche Bedeutung Dissing + Weitling in der Architekturszene genießen und ob ihr Museumsgestaltungsvorschlag wirklich die optimalste Lösung war.

Daß am Anfang auch ein paar Informationen zur Düsseldorfer Stadtgeschichte gegeben werden, sie noch am Rande erwähnt. Das Heft biete keine Bleiwüste. Es gibt illustrierende Farbfotos sowie eine Seite, auf der alle wichtigen Daten zum Gebäude und zur Ausstellung aufgeführt sind. Wer das Museum besuchen möchte, erfährt hier also Daten wie die Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

Das Fazit

Das vorliegende Heft überzeugt nur mäßig. Die Architektur des K20 wird zwar in leicht verständlicher Form beschrieben. Es fehlt aber irgendwie der überzeugende Funke, der erkennen läßt, was an dieser Museumsarchitektur so interessant sein soll.

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