Christoph Brockhaus: Wilhelm Lehmbruck Museum

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Lehmbruckmuseum Duisburg

Christoph. Brockhaus (Mitwirkende). Prestel 2000, Taschenbuch, 45 Seiten, € 0,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Christoph Brockhaus: Wilhelm Lehmbruck Museum Zentrum internationaler Skulptur Duisburg

Das Buch ist im Jahre 2000 im -Verlag, München, erschienen. Es ist 128 Seiten dick.

Hier liegt ein Prestel-Museumsführer vor.

Über den Verlag

Der Prestel-Verlag wurde im Jahre 1924 von Hermann Loeb in Frankfurt am Main gegründet Er war in der Anfangszeit auf Publikationen zu Handzeichnungen Alter Meister spezialisiert. Der Verlag zählt heute nach eigenen Angaben mit seinen Büchern zu Kunst, Architektur, Fotografie, Design, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte und Völkerkunde, die in deutscher und englischer Sprache erscheinen, international zu den bedeutendsten Verlagen auf diesen Gebieten. Nach mehreren Besitzerwechseln gehört der Verlag seit dem Juni 2008 Random House.

Die Inhaltsangabe

Das Lehmbruck-Museum liegt in der Duisburger Innenstadt und ist eines der führenden Museen vor Ort. In einem Museumsflügel zeigt es die Werke des berühmten Duisburger Bildhauers. In den Anbauten kommen Wechselausstellungen, aber auch die Dauerausstellung mit ihrer Skulptur, Plasik und Malerei vor.

In einem ersten Kapitel stellt der Museumsführer die Kunst von Lehmbruck vor. Katharina Lepper geht dabei unter kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Gesichtspunkten auf Werke wie „Der Gestürzte“, „Emporsteigener Jüngling“, das „Porträt Frau Oeltjen“ oder die „Liebenden Köpfe“ ein.

Wie heißt es so schön? In der Kürze liegt die Würze. Da nicht unendlich viel Platz vorhanden ist, muß sich die Autorin auf einige wenige Aussagen konzentrieren.

Die weiteren Ausführungen sind nicht nur ein Rundgang durch das Museum, sondern auch eine Reise durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Hier gibt es Künstler wie Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Richard Serra und Pablo Picasso, aber auch unbekanntere Künstler wie Aleksandar Srnec, Eduardo Chillida, Sol LeWitt und David Rabinowitsch zu sehen. Sie seien hier stellvertretend für die vielen nicht genannten und trotzdem enthaltenen Künstler genannt.

Ein kleines Farbfoto stellt die jeweiligen Kunstwerke vor. Daten wie eine kunstwissenschaftliche Annäherung kommen ergänzend hinzu.

Die eigentliche Buchbesprechung

Von seinem Ansatz her liegt hier ein guter Museumsführer vor. Er stellt übersichtlich (es gibt niemals mehr als zwei Exponate pro Seite), anschaulich und nicht zu kunstwissenschaftlich abgehoben die Bestände des Museum vor. Hier liegt aber auch die große Gefahr dieses Museumsführers. Es weckt Erwartungen, die die Dauerausstellung unter Umständen nicht erfüllen kann. Wer Picasso liest, möchte ihn schließlich auch in der Ausstellung zu sehen bekommen. Und wäre enttäuscht, wenn ihm das vorenthalten werden würde.

Das Format (Seitengröße. geringes Gewicht, überschaubare Seitenzahl) bietet die Möglichkeit, den Museumsführer während des Besuches im Museum auch tatsächlich als Begleiter zu nutzen. Der Museumsführer bietet zum Glück auch eine Beschreibung der Architektur, die interessanterweise von Manfred Lehmbruck, dem Sohn von Wilhelm Lehmbruck, stammt. Ohne diese Beschreibung könnte man das Museum doch tatsächlich von außen für Flickschusterei halten.

Das Fazit

Hier liegt ein guter und lesenswerter Museumsführer vor.

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