City Of Heroes

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City of Heroes

Kiske. Frontiers Records S.R.l. (Soulfood) 2015, Audio CD, € 9,74

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWEI STIMMEN FÜR EIN HALLELUJA!

Die Musiker:

Mit 18 Jahren heuerte bei der deutschen Band an, die mit den Alben „Keeper Of The Seven Keys Part 1 und 2“ den internationalen Durchbruch schaffte. Und nicht nur das. Die Band begründete ein neues Genre (Power Metal) und Michael Kiske wurde zu einem der besten Sänger der Szene. 1993 stieg er bei aus und versuchte sich mit eher mäßigem Erfolg an diversen Soloprojekten. Zwischenzeitlich kehrte er der Szene fast ganz den Rücken, arbeitete aber noch als Gastsänger für Bands wie , Masterplan und vor allem . 2009 gründete er mit Kai Hansen die Band

Die in Michigan geborene hat ihren Lebensmittelpunkt seit 1999 in Deutschland und den Niederlanden. Die Mezzosopranistin arbeitet als Vocalcoach und erfolgreich als Gastsängerin für verschiedene Rockbands wie Edguy, Kamelot, Epica oder Avantasia.

Das Album:

Fünf Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt haben sich Michael Kiske und Amanda Somerville dazu entschlossen, ein weiteres Duettalbum aufzunehmen. Für die Produktion hat man sich dann auch das Who Is Who der Szene geholt: Mat Sinner und Magnus Karlsson waren für das Songwriting und die Produktion verantwortlich und Jacob Hansen gab dem ganzen Album noch den letzten Schliff.

Schon jetzt kann man sagen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Mit „City Of Heroes“ starten Michael Kiske und Amanda Somerville furios in ein Album, dass noch einen Tick besser ist, als bereits ihr mehr als hörenswertes Debüt. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Songs ein Stück vom Melodic Metal abwenden und mehr noch zum Power Metal hinwenden. Und genau das ist ja das Genre, in dem die beiden Künstler zu Hause sind, wie sie auch bei der gemeinsamen Arbeit für Avantasia mehr als einmal gezeigt haben.

So gibt es mit Songs wie „Rising Up“, „Open Your Eyes“ oder „Last Goodbye“ einige Kracher, die jedem Rockfan gefallen werden. Höhepunkte allein der stimmlichen Performance wegen sind sicherlich „Salvation“ und „Breaking Neptune“. Bedarf es eines Beweises, was Kiske und Somerville können – da ist er. Mit „Ocean Of Tears“ gibt es auch eine zuckersüße, fast schon kitschige Ballade – aber auch hier zeigen die beiden, was wirklich guter Gesang für einen Titel ausmacht.

Sicher, einigen Metalheads wird die Produktion zu glattgebügelt und zu perfekt sein. Und fest auch, dass die Songs weder das Genre neu erfinden oder innovative Ideen einbringen. Aber das muss ja auch nicht Sinn und Zweck sein, solange das Dargebotene diese Qualität hat.

Trackliste:

01 – City Of Heroes

02 – Walk On Water

03 – Rising Up

04 – Salvation

05 – Lights Out

06 – Breaking Neptune

07 – Ocean Of Tears

08 – Open Your Eyes

09 – Last Goodbye

10 – After The Night Is Over

11 – Run With A Dteam

12 – Right Now

 

Fazit:

Michael Kiske und Amanda Somerville legen mit „City Of Heroes“ ein verdammt gutes zweites Album vor, dass im Bereich Power Metal sicher einer der Höhepunkte dieses Jahres ist. Wer Alben von Avantasia, Unisonic oder Helloween mag, kann blind zugreifen und wird mit mitreißenden Songs und zwei grandiosen Stimmen belohnt, die hervorragend miteinander harmonieren. Wer sich erst ein Bild verschaffen möchte, kann im Prinzip in jeden Song reinhören – ich würde jedoch „City Of Heroes“ oder „Salvation“ empfehlen. Mein Wunsch an das Team um die beiden Stimmen: nicht wieder fünf Jahre warten!

 

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