Clockwork Angels

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Clockwork Angels von Rush

Die Band:

Die kanadische Rockband Rush existiert bereits seit dem Ende der 1960er und ist seit 1974 in der Besetzung Geddy Lee (Gesang, Bass, Keyboards), Alex Lifeson (Gitarre) und John Rutsey (Schlagzeug) aktiv. Standen auf den ersten Alben noch Hard-Rock-Melodien im Vordergrund hat sich der Sound von Rush mit dem Album „Permanent Waves“ (1980) verändert. Erstmals wurden Keyboards eingesetzt, die in den folgenden Jahren oft wesentlicher Bestandteil der Band werden sollten. Während sich der Erfolg in Europa in Grenzen hielt, sieht man von Großbritannien ab, zählen Rush in Nordamerika zu den bekanntesten und beliebtesten Bands im Bereich Progressive Rock. Vor allem durch ihre bemerkenswerten Liveauftritte, die zumeist ohne Begleitmusiker durchgeführt werden, konnten Rush ihren Ruf weiter festigen.

Das Album:

Drei Jahre nach dem letzten Album „Snakes & Arrows“ legten Rush im Juni 2010 mit „Caravan“ eine neue Single vor, die äußerst positiv aufgenommen wurde. Es sollte jedoch nochmals zwei Jahre dauern, bis mit „Clockwork Angels“ im Juni 2012 das zwanzigste Studioalbum veröffentlicht werden sollte. Unter der Produktion von Nick Raskulinecz, mit dem Rush auch schon den hochgelobten Vorgänger produziert haben, ist der Band abermals ein solides Album gelungen. Titel wie die Single „Caravan“, „BU2B“, „The Antichrist“ oder „The Wreckers“ klingen gut und kleiden den Sound früherer Alben in ein zeitgemäßes Gewand. Es gibt aber auch drei absolute Perlen:

Der Titelsong „Clockwork Angels“ ist ein solcher Höhepunkt. Ein packender Songaufbau, gute Breaks, eingängiger Refrain und ein tolles Solo von Alex Lifeson machen aus dem Track ein wahres Erlebnis. In diese Kategorie gehört auch „Halo Effect“. Auch wenn der Song nur gute drei Minuten lang ist, entwickelt er eine Dynamik, die manch längere Nummer nicht im Ansatz hat. Im Refrain sind dann alle drei Stimmen zu hören, was dem Song zusätzlich Kraft gibt. Mit „The Garden“ gibt es dann noch einen epischen Schlusspunkt, der akustisch beginnt und im weiteren Verlauf mit einem tollen Gitarrensolo und Geddy Lees Stimme zu gefallen weiß. Die restlichen Songs sind für Rush-Verhältnisse solide Mittelklasse, auch wenn andere Bands froh darüber wären, Titel wie „Carnies“ oder „Seven Cities Of Gold“ auf einem Longplayer zu haben.

Trackliste:

01 – Caravan

02 – BU2B

03 – Clockwork Angels

04 – The Antichrist

05 – Carnies

06 – Halo Effect

07 – Seven Cities Of Gold

08 – The Wreckers

09 – Headlong Flight

10 – BU2B2

11 – Wish Them Well

12 – The Garden

 

Fazit:

Insgesamt ist „Clockwork Angels“ ein gutes Album. Mit dem Titelsong sowie „Halo Effect“ und „The Garden“ gibt es auch drei wirklich überragende Songs. Wer jedoch einen Klassiker wie „Moving Pictures“ sein eigen nennt, muss es sich gefallen lassen, an diesem gemessen zu werden. Unter diesem Aspekt fällt „Clockwork Angels“ ein wenig ab. Nicht handwerklich, hier können Geddy Lee, Alex Lifeson und John Rutsey absolut überzeugen. Allerdings ist fraglich, ob das Album noch in vier oder fünf Monaten im Player rotiert. Da die Parallelen zum letzten Album „Snake & Arrows“ deutlich hörbar sind, wäre es vielleicht ganz gut, für das nächste Album einen Produzentenwechsel anzustreben, um die innovativen Momente der Band wieder stärker in den Vordergrund zu stellen.

 

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