Commerzbank Zeitreise 1870 – 2010

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Commerzbank Eine Zeitreise 1870 – 2010

Hanseatische Kaufleute und Privatbankiers gründeten die Commerzbank im Jahre 1870. Sie war als Universalbank auch damals schon eine Aktiengesellschaft. Das Buch blickt der Inhaltsangabe zufolge auf die bisherige Geschichte zurück und zeichnet „die Entwicklung von einem norddeutschen Kreditinstitut zu einem modernen Finanzdienstleister“ nach.

Der Autor

Dr. Detlef Krause ist nicht nur der stellvertretende Vorsitzende der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Als Leiter des Historischen Archivs der Commerzbank ist er sicherlich auch ein kompetenter Autor.

Formale Angaben

Das Werk ist im Jahre 2010 in Frankfurt am Main im erschienen. Es ist 214 Seiten dick. Die ISBN lautet 978-3-9812511-4-2.

Das Buch – eine Besprechung

Hier stellt eine der großen deutschen Banken seine eigene Geschichte vor. Dies geschieht in leicht verständlicher Form, so daß auch Nicht-Bankkaufleute und Nicht-Historiker den Ausführungen folgen können. Dem Leser wird zum Glück keine reine Bleiwüste geboten. Fotos und andere Bilder illustrieren die Ausführungen. Die Bilder sind so weit wie möglich farbig.

Eine kritische Einordnung

Das Unternehmen beschreibt hier seine eigene Geschichte. Daß der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund steht, dürfte dabei nicht verwundern. Daß Mißerfolge und Rückschläge schöngeredet werden, ist sicherlich auch nicht  verwunderlich.

Aber schauen wir mal in die aktuelle Tagespresse. Die Bankenkrise der vergangenen Jahre dürfte uns ja noch in Erinnergun geblieben sein. Sie wird hier zwar auch angesprochen, aber eben nur am Rande und eher beiläufig. Ein offenerer Umgang mit eher unangenehmen Themen wäre schon schön gewesen. Hier geht es um die Frage, wie offen und ehrlich ein Unternehmen zu seinen Fehlern steht, ohn daß dies in unpassende Schuldzuweisungen ausartet.

Eine allgemeine Einordnung

Gerade bei älteren Unternehmen ist es durchaus ein angenehmes und legitimes Marketing-Instrument, seine eigene Unternehmensgeschichte in Buchform zu präsentieren. Es kann so bei Bedarf als Werbegeschenk eingesetzt werden.

Ich selbst habe das mir vorliegende Exemplar direkt von der Commerzbank erhalten. Ob das Buch im Handel erhältlich ist, habe ich nicht kontrolliert.

Vielleicht habe ich ja aber auch den falschen Beruf dafür. Als Journalist hofft man ja immer irgendwie auf solche Werbegeschenke.

Ich selbst wohne in Duisburg, also im Ruhrgebiet. Dort habe ich insbesondere im vergangenen Jahr (also 2011) insbesondere bei kommunalen Unternehmen (wie beispielsweise Sparkassen und Stadtwerken) an Rhein und Ruhr nach Büchern über die Geschichte des jeweiligen Unternehmens gefragt. Viele Unternehmen haben ein solches unternehmensgeschichtliches Werk und geben es auf Wunsch auch kostenlos ab. Diese Bücher sind aber selten so umfangreich und so aufwendig gestaltet. Von daher ist das vorliegende Buch auch schon eine Besonderheit.

Ein Fazit

Trotz des oben besprochenen Mangels der Schönrederei kann man das vorliegende Werk als interessant bezeichnen. Es vermittelt einen umfangreichen Einblick in die Geschichte eines Großunternehmens.

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