Cult Special Edition 2001

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Lyrics
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  • Melodien
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  • Anspruch
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Cult Special Edition 2001 von

Trackliste
Disc 1
01 – Path
02 – Struggle
03 – Romance
04 – Pray
05 – In memoriam
06 – Hyperventilation
07 – Beyond time
08 – Hope
09 – Kaamos
10 – Coma
11 – Hall of mountain king
12 – Until it sleeps
13 – Fight fire with fire

Disc 2
01 – Path Vol. 2
02 – Hope Vol. 2
03 – Harmageddon
04 – Nothing else matters
05 – Inquisition symphony

Die Künstler
Metal meets Classic – die vier Finnen von Apocalyptica haben ein ganz neues Genre in die Welt gesetzt: den Cello Rock. Dabei spezialisieren sie sich neben einigen eigenen Produktion vor allem auf Coverversionen von Klassikern des Metals und Hard Rocks. Gründungsgrund der Band war ursprünglich die Abschlussprüfung ihrer Musikakademie bei Helsinki – die vier Jungs beschlossen, mit dem Cello Stücke ihrer Lieblingsband Metallica nachzuspielen. Aus dieser Prüfung heraus entstand die EP „Apocalyptica – Plays Metallica by four Cellos“, die in der Szene zahlreiche Fans fand und auch das Interesse der Plattenfirma von Metallica selbst, Mercury Records, auf sich zog. Das Debütwerk von Apocalyptica ging bis heute mehr als 350.000 mal über die Ladentheke.

Das Album
Was sofort auffällt: Nur noch fünf Stücke der neuen Apocalyptica-Platte „Cult“ sind Coverversionen („Until it sleeps“, „Fight fire with fire“ von Metallica, „Inquisition symphony“ von Sepultura sowie „Hall of mountain king“ vom norwegischen Komponisten Edvard Greig). Die Musik ist Apocalyptica-Stil at its best, allerdings werden inzwischen digitale Veränderungen an den Streichinstrumenten vorgenommen. Auch sind erstmals Schlaginstrumente in Verwendung.

Der Opener „Path“ bildet gleich das Highlight der LP. Falls Sie sich fragen, wo Sie dieses Stück schonmal gehört haben, legen Sie Metallicas „Master of Puppets“ ein! Eine wirklich objektive Meinung über dieses Album zu schreiben ist eigentlich kaum möglich – zu speziell ist das Genre. Sicherlich wird es zuhauf Menschen geben, die mit dieser Art von Klassik bzw. Metal rein gar nichts anfangen können. Deshalb die rein subjektive Empfehlung: „Kaamos“ ist das beste Stück der Platte (neben „Path“). Im Gegensatz zu den teilweise recht hektischen (der Titel „Hyperventilation“ könnte dabei passender kaum sein!) Titeln im Mittelteil des Albums wirkt dieser Track sehr beruhigend. Dieser Song wirkt am meisten an einem grauen Novembertag mit Nebel, Nieselregen und gefühlten 4 Grad Celsius.

Wem die erste Platte des Doppelalbums, die komplett instrumental, sprich ohne Gesang, gehalten ist, zu speziell ist, kann vielleicht mit der Bonus Disc mehr anfangen. Hier haben sich Apocalyptica die Guano-Apes-Frontfrau Sandra Nasic ins Boot geholt, die auf der „Vol. 2“-Version von „Path“ den Gesangspart eingespielt hat. Aufgrund dieser Erweiterung durch Sänger(innen) sind die Singles nun auch Charts-tauglicher, was der 41. Platz in den deutschen Singlecharts bewies. Auch Matthias Sayer von der schwäbischen Metalband „The Farmer Boys“ gibt sich die Ehre und wirkt bei „Hope Vol. 2“ mit.

Fazit
Einen Versuch ist es allemal wert, sich auf diese Symbiose aus Klassik und Hard Rock einzulassen. Sicherlich keine alltägliche Mainstreammusik, aber für manch passende Anlässe durchaus empfehlenswert.Und für Metallica-Fans ist es die Möglichkeit, die Stücke ihrer Lieblingsband in einem ganz anderen musikalischen Gewand zu hören.

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