Dämonengold

Autorenwertung
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  • Humor
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  • Lesbarkeit
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  • Story
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  • Charaktere
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  • Cover
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  • Gesamt
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Dämonengold

Stephan Russbült. Bastei Lübbe (Bastei Verlag) 2011, Taschenbuch, 560 Seiten, € 64,95

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Dämonengold von

Inhalt

Baazlabeth, ein Kriegerdämon, wird von dem Magier Nemrothar beschworen. Er soll in der Stadt Brisenburg solange auf ehrliche Weise Gold verdienen, bis er in seiner Truhe 5000 Goldstücke hat. Da dem Magier bei seiner Beschwörung kein Fehler unterlaufen ist muss Baazlabeth den Auftrag ausführen und kann erst dann wieder in sein Reich zurück.

Baazlabeth nimmt sich vor, dass seine letzte Tat in Brisenburg der Tod von Nemrothar sein wird, aber solange sein Auftrag nicht erfüllt ist, kann er dem Magier nichts anhaben. Da er ein Kriegsdämon ist muss er sich natürlich eine menschliche Hülle zulegen, denn einem Wesen mit Hörnern, Hufen und Flügeln gibt bestimmt niemand eine Arbeit.

Außerdem ist er sehr von sich überzeugt, man könnte ihn auch hochmütig nennen, was die Arbeitssuche nicht gerade erleichtert, da er dazu neigt jeden Menschen, der ihm über den Weg läuft, umzubringen. Er findet ein Zimmer in einem Gasthaus, in dem der Hauswein ganz respektabel ist und macht sich auf die Suche nach Arbeit. Zuerst versucht er sich als Tagelöhner, muss aber ziemlich schnell einsehen, dass er die Truhe auf die Art erst in einigen hundert Jahren voll hat. Also macht er sich auf die Suche nach Alternativen.

Weggefährten

Nach einigen Versuchen, mehr Toten und viel mehr Hauswein bekommt er ein Empfehlungsschreiben von Nemrothar und soll sich im Tempel melden. Da man als Dämon nicht einfach so in jeden Tempel spazieren kann, ist Baazlabeth beim Eintreten schon etwas mulmig, aber bis auf ein leichtes kribbeln geht alles gut.

Auf dem Dach lernt er einen seiner späteren Weggefährten kennen und wundert sich, dass diesen  niemand sonst im Tempel wahrnimmt. Auch dann nicht, als durch einen bösen Streich mehrere Arbeiter sterben.  Außerdem geschehen immer mehr mysteriöse Morde in der Stadt, die definitiv nicht auf das Konto von Baazlabeth gehen, ihm aber anscheinend angehängt werden sollen. Der Hauptmann der Stadtwache ist jedenfalls davon überzeugt, dass er die Morde begangen hat und versucht dies auch zu beweisen, wodurch dann noch einige Stadtwachen das zeitliche Segnen. Als wäre das noch nicht schlimm genug wird durch die vielen Toten die Inquisition aufmerksam und taucht in Brisenburg auf. Sie bringen einige Warge mit, die darauf spezialisiert sind ganz besondere Mörder (wie z.B. Dämonen) zu jagen und zu vernichten. Es dauert auch nicht lange und sie sind dem Dämon auf den Fersen. Auf seiner Flucht stürzt Baazlabeth von einer Klippe, danach ändert sich für ihn in der Stadt so einiges und er sieht endlich eine Möglichkeit an sein Gold zu kommen.

Fazit

Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Wer schon Bartimäus mochte wird Baazlabeth lieben. Mir hat es gut gefallen das Buch aus der Sicht des Dämons zu lesen. Vor allem, wenn er sich über die Menschen ausgelassen hat. Auch der leicht bissige Humor und die Charaktere waren sehr überzeugend. Auf jeden Fall ein Buch, das ich weiterempfehle!

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