Dämonenzeit

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Dämonenzeit

Stephan Russbült. Bastei-Lübbe 2011, Broschiert, 575 Seiten, € 10,00

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Dämonenzeit von

Inhalt

Mit dem Prolog und dem ersten Abschnitt bekommt der Leser einen interessanten Einblick in das Wirken der Götter und unsere Abhängigkeit von ihren Launen und Entscheidungen. Amez ist nicht davon überzeugt, dass sein Sohn der ersten Stunde; Baazlabeth, der Prophezeiung gewachsen ist. Trotzdem gibt er ihm eine Chance und lässt ihn gewähren.

Nachdem Baazlabeth im ersten Buch seine Aufgabe, 5000 Goldstücke ehrlich zu verdienen, erledigt hat entschließt er sich trotzdem in Brisenburg zu bleiben um für die Erfüllung einer Prophezeiung zu sorgen. Da er ein Dämon ist und noch dazu ein ziemlich hochmütiger, schaut er dabei nicht rechts und links, sondern glaubt ganz allein zu wissen, wie sich die Prophezeiung zu Gunsten des Schattens und damit für seinen Vater Amez verwirklichen lässt.

Die Jagd nach den Verbündeten

Er versucht, auf seine ganz besonders charmante Art, die sieben Sünden um sich zu scharen und gleichzeitig die sieben Tugenden ausfindig zu machen. Sein ganzer Plan ist auf die große letzte Schlacht der Sieben gegen Sieben ausgerichtet. Dabei entgeht ihm aber, dass nicht alle von ihm ausgewählten Personen nach seiner Pfeife tanzen wollen.

Während der Vorbereitung seines großen Plans bleiben natürlich wieder einige Brisenburger ziemlich leblos auf seinem Weg zurück, denn er ist und bleibt ein Dämon der die Menschen eher als Nahrung, denn als Lebewesen sieht. Als der König endlich gegen die Stadt zieht, um die Bürger für ihre Untreue zu bestrafen, sieht Baazlabeth seine Chance die große Schlacht zu führen. Er ruft alle Brisenburger zu den Waffen und plant ein gigantisches Täuschungsmanöver. Dadurch erwartet er die Prophezeiung zu erfüllen und den Sieg für sich und Amez zu erringen. Leider sieht sein Vater Amez das etwas anders und tut ihm das auch ganz eindeutig kund.

Fazit

Für mich ist das Buch eine wirklich gelungene Fortsetzung von Dämonengold, das man aber durchaus auch als eigenständiges Buch lesen kann. Es liest sich flüssig und ist immer kurzweilig, da Baazlabeth ständig für Überraschungen gut ist.

Er ist herrlich hochmütig und glaubt lange nicht, dass seine Interpretation der Prophezeiung, nicht die richtige sein könnte. Das macht ihn ja fast schon menschlich und irgendwie symphatisch.

Besonders haben mir die spitzen Dialoge zwischen ihm und seinem Humunkulus gefallen. Auch der ziemlich schräge Humor und die Gedankenspielereien, die Baazlabeth immer wieder durchspielt wenn ihm etwas nicht passt , sind es wert das Buch zu lesen. Auf jeden Fall eins der wenigen Bücher, die ich noch mindestens einmal lesen werde.

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