Dann bin ich eben weg

Autorenwertung
  • Story
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Realismus
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  • Cover
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: DieBücherDiebin | Rezensionsdatum:

Dann bin ich eben weg von Christine Fehér

Inhalt

Sina ist 15 und auf den 80. Geburtstag ihres Großvaters als sie ein Gespräach zwischen ein paar Verwandten über sich mithört. Die Großtanten des Mädchens sind der Meinung das sie in Sinas Alter durchaus schlanker waren. Seien es die Beine oder die Taille. Sie wird schlichtweg als mollig bezeichnet. Asl dann auch noch Sinas Lieblingshose, die sie vion iherer besten Freundin Meli bekommen hat, zu eng wird, packt sie der Ergeiz. Sie beschließt eine Diät zu machen. Optimistisch starten sie mit ihrem Gewicht von 68,8 kg und verliert anfangs schnell 3 kg, indem sie einfach nur noch die Hälfte von dem isst was sie eigenltich gegessen hätte. Süßigkeiten und Co. werden natürlich auch links liegen gelassen.

Doch dann fängt Sina mit dem Kalorienzählen so richtig an und nimmt das Ganze viel zu ernst und wichtig. Nachdem sie 10 kg abgenommen hat, wird sie auch endlich von den Jungs wahrgenommen. Auch wird sie von ihrem großen Schwarm bemerkt, doch da interessiert es die 15 jährige kaum noch. Sie ist nur noch darauf fixiert abzunehmen und noch weniger auf der Waage stehen zu sehn. Sie bemerkt gar nicht das sie ihr eigentliches Traumgewicht schon längst erreicht hat und macht sich immer wieder selbst Vorwürfe, nicht genug Sport zu treiben und hat nach jedem Bissen Essen einen Gewissenskonflikt mit sich selbst.

Als Sina schon krankhaft dürr ist, stellen erst Familie und Freunde fest, das etwas mit dem Mädchen nicht stimmen kann. Doch niemand greift ein. Erst nach einem Kreislaufkolaps, bei dem Sina vom Notarzt in eine Klink eingeliefert wird, wird gehandelt.

In der Klinik wird sie mit Sondennahrung ernährt. Zusätzlich bekommt sie normale Nahrung, aber diese gibt sie unbemerkt an ihre Zimmergenossin weiter. Sie sperrt sich immer wieder ins Krankenhausbad ein, um dort ungesehen Gymnastik zu machen, um ja kein Gewicht durch die Sonde zuzunehmen. Mit ihrem Gewicht von nur noch knapp 40 kg ist das jedoch lebensgefährlich. Die Ärzte schaffen es dennoch das die Magersüchtige 5 kg zunimmt.

Sina wird nun von der Klinik in eine geschlossene Jugendanstalt gebracht. Dort muss sie kontrollierte und regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen. Es sieht sie aus als wäre sie auf dem Weg der Besserung und darf nach ein paar Wochen auch endlich wieder nach Hause.

Doch kaum ist sie dort, wird der innere Kalorienzähler wieder angeschmissen. Sie verdünnt ihre Soßen und Getränke, um an überflüßigen Kalorien zu sparen. Dies geschieht unbemerkt von der Familie. Sie hungert sich nach ihren ersten Zunehm Erfolgen wieder runter, auf ein Untergewicht, das Sinas Gesundheit nicht gut in die Karten spielt.

Schließlich muss sie in eine Jugendwohngruppe eintreten, in der sich mit anderen Magersüchtigen und zusammen mit einem Betreuer regelmäßig und frisch kocht. Sie lernt Janine kenne, besucht eine Psychologin und nach und nach kann sich Sina endlich vom Magerwahn abwenden. Sie und Janine schaffen es, soweit wieder zuzunehmen, das sie wieder entlassen werden können. Mit dem Ziel auf etwas anderes gerichtet, starten die beiden und die anderen Mädchen  aus der Wohngruppe ein neues Leben, indem es nicht nur auf die Zahl auf der Waage ankommt

Fazit

Ich fand das Buch nicht schlecht gemacht. Ich finde, Magersucht ist ein sehr wichtiges Thema, das leider viel zu selten angesprochen wird. Viele Mädchen im 21. Jahrhundert verfallen den Magerwahn, und das nur, weil es als Schönheitsideal gilt, schlank und dürr zu sein. Ich habe selbst Erfahrung damit gemacht und war etwas überrascht, das in dem Buch nur davon berrichtet wurde, wie schnell und einfach die Hauptperson abgenommen hat. Es kam nicht von Rückfällen vor, indenen man als Magersüchtige extrem viel isst und es später bereut. Das machte die Story etwas unrealistisch. Ansonsten jedoch war ich begeistert von der Geschichte. Sie ist dennoch ganz gelungen.

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Ein Kommentar to “Dann bin ich eben weg”

  1. Sandra Walther schreibt:

    Die Bewegende Geschichte der 15 jährigen Sina, kommt der Realität recht nahe und das Buch macht es einem leicht sich in die Lage zu versetzen, wie es ist krank zu sein. Die Autorin zeigt mit diesem Buch auf was in vielen Köpfen jugendlicher Mädchen und auch Jungen vorgeht. Mich hat das Buch teilweise erschreckt und hat mir die Augen für meinen eigenen Körper geöffnet. Es zeigt auf das man sich mit jedem Körper ob dünn oder dick wohl fühlen kann. Hoffnung gibt es den bereits selbst betroffenen und zeigt ihnen auf das es Hoffnung gibt, wenn es auch schwer ist.
    Für Eltern deren Kind betroffen ist, gibt es Ratschläge und auch ein wenig Hoffnung.
    Das Buch hat mir gefallen und zugesagt weil ich den Umgang mit den Betroffenen besser kennen lernen wollte, jedoch ist es nicht für jeden geeignet. Wenn man sich für dieses Thema interessiert und einen Bezug dazu hat, kann ich sehr empfehlen, aber ansonsten verliert man schnell das Interesse.

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