Das Erbe

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Psychologie
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Das Erbe

Ulrich Thomsen (Hauptdarsteller). Tiberius Film 2005, DVD, € 10,94

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Das Erbe

Inhalt
Christoffer ist der Sohn einer Industriellenfamilie die seit Generationen erfolgreich in der Stahlindustrie tätig ist. Schon lange lebt er nicht mehr in Dänemark sondern in Stockholm. Dort hat er ein Restaurant. Eines Tages geht er ins Theater und beobachtet fasziniert die Vorstellung. Als diese vorrüber ist und der Applaus verklungen geht er hinter die Bühne. Dort möchte er Maria die junge, hübsche Schauspielerin in den Arm nehmen und werden dabei von Christoffer´s Vater überraschend besucht. Er wolle nur kurz Hallo sagen, wie er sagt. Die beiden drängen ihn zu bleiben doch er verlässt die beiden wieder schnell. Wenig später bekommt Christoffer die Nachricht, dass sich sein Vater das Leben genommen hat.

Die Beerdigung und die Firma
Auf der Beerdigungsfeier erfährt er dann, dass die Firma tief in den roten Zahlen steckt. Um sich einen Überlblick zu verschaffen spricht er mit seiner Schwester und ihrem Ehemann Ulrich. Dieser hat bereits viele Jahre in der Firma des Schwiegervaters gearbeitet und möchte gerne nun die Position des Chefs übernehmen. Die Mitarbeiter der Firma müssen erfahren, wie es um die Firma steht und Christoffer´s Mutter ist der Meinung, dass dieser die Aufgabe übernehmen sollte. Sie möchte auch, dass er anstatt Ulrich die Leitung der Firma übernimmt. Nils, der jahrzehntelang die rechte Hand von Christoffer´s Vater war, tendiert ebenfalls dazu.

Maria ist damit überhaupt nicht einverstanden. Ihrer Meinung nach habe Christoffer interessiere sich Christoffer überhaupt nicht für ein solches Unternehmen und außerdem leben sie in Stockholm. Sie und Christoffer sind beide der Meinung, dass auf Maria dort eine große Theaterkarriere wartet. Während des Besuches der Werkshalle und seiner Ansprache ändert dieser aber seine Meinung und gibt dem Drängen seiner Mutter nach. Er ist bereit dazu von nun an die Firma zu leiten und Ulrich ist sauer. Auch Maria ist entsetzt, sie war mit ihren Gedanken schon wieder in Stockholm. Christoffer teilt ihr mit, dass er für 2 Jahre die Position des Chefs übernehmen möchte. Diese wären  nötig um die Firma vor der Pleite zu bewahren. Er möchte in dieser Zeit mit einer französischen Firma fusionieren.

Aber er hat nicht mit solchen Schwierigkeiten und Hindernissen gerechnet. Seine Mutter versucht alles um ihn und Maria auseinander zu bringen. Ulrich säht Gerüchte um Christoffer bei der Bank schlecht zu machen und sowohl seine Mutter als auch Nils bestehen auf die Entlassung Ulrich´s. Da sich Christoffer ganz auf die Firma konzentrieren muss leidet immer mehr sein Privatleben darunter. Maria lebt ein anderes Leben und seine Schwester geht ebenfalls auf Abstand zu ihm aufgrund der Entlassung ihres Mannes. Dann drängt Nils auch noch auf der Entlassung von einer Menge Mitarbeiter sowie auch alte Gefolgsleute seines Vaters entlassen. Die französischen Vertragspartner wiederrum fordern die Entlassung von Nils. Christoffer fühlt sich dazu gedrängt sich entscheiden zu müssen zwischen seiner Loyalität zu seiner Familie und Maria. Dann lässt er sich auf eine Alternative ein, jedoch ohne deren Konsequenzen zu bedenken.

Fazit
Für diesen Film hat der Regisseur um sich so gut wie möglich vorzubereiten mit mehreren Managern von Firmen unterhalten, welche verantwortlich waren für Entlassungen von Mitarbeitern. Der Regisseur richtet sein Augenmerk auf eine dänische Industriellenfamilie und konzentrierte sich in seiner ruhigen Inszenierung auf die psychologische Entwicklung. Dem Hauptdarsteller lässt er dabei die Zeit, dass innere Geschehen zu nuancieren und intensiv auszudrücken. Zusammen mit seinen anderen Filmen wie „Die Bank“ und Falsche Entscheidung“ hat er eine Trilogie geschaffen.

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