Das Flüstern der Nacht

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Abenteuer
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  • Charaktere
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  • Lesbarkeit
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  • Faszination
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  • Gesamt
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Das Flüstern der Nacht

Ingrid Herrmann-Nytko (Übersetzer). Heyne Verlag 2010, Taschenbuch, 1008 Seiten, € 16,99

Rezension von: Alsija | Rezensionsdatum:

Furcht regiert in der Dunkelheit…

… denn mit Einbruch der Dämmerung steigen aus den finsteren Nebeln der Erde auf und machen Jagd auf alle Lebewese. Die einzige Zuflucht bieten magische , hinter denen sich die Menschen des Nachts verstecken, und die Hoffnung auf einen verheißenen Retter der Menschheit. 

Peter v. Brett setzt mit „Das Flüstern der Nacht“ einen großartigen Nachfolger zu „Das Lied der Dunkelheit“. Der gewaltige Epos setzt wieder vom Anfang bis zum Ende auf 100 %-ige Spannung! Seinem Stil aus dem ersten Band bleibt er auch weiterhin treu und man erhält gesondert Einblicke in die Welt der verschiedenen Charaktere, deren Schicksale sich am Ende vereinen.

 Obwohl das Buch ca. 1.000 Seiten hat, kam in keiner Minute des Lesens Langeweile auf. Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten an und erzählt in den ersten 200-300 Seiten über Jardir Vergangenheit, die mich sehr gefesselt hat.

 Jedoch war ich anfangs trotzdem skeptisch und etwas enttäuscht, denn eigentlich erhoffte ich mir die Fortsetzung der Geschichten der 3 anderen Hauptcharktere Arlen, Leesha und Rojer. Aber einmal angefangen zu lesen, hat mich auch Jardirs Geschichte und auch die Geschichte des Wüsten Speers nicht mehr losgelassen.

 Und wenn man dann aus dem Traum aus „Tausend und einer Nacht“ erwacht, wird man mit den Storylines rund um Arlen, Leesha und Rojer belohnt. Diese sind wie gewohnt spannungsgeladen, emotional und stilistisch perfekt.

 Im ersten Teil wunderte ich mich noch wieso der Autor die düstere Geschichte um Harl Gerber und seine Familie eingestreut hatte. Im zweiten Teil bekam ich meine Antwort darauf. Rennas Geschichte wird aufgegriffen und fortgeführt. Auch diese Abschnitte gliedern sich sehr rund in das Restgeschehen ein.

 Es gab viele Kritiker des ersten Bandes, denen die Dämonen zu stumpfsinnig, zu dumm, zu wenig strategisch waren. Denen eröffnet der Autor im zweiten Band eine neue Bedrohung – die Seelendämonen – die Dämonenprinzen, ihre Helfer, die Mimikrys, und plötzlich sieht sich der Leser doch mit einer willensstarken Intelligenz auf Seite der Antagonisten konfrontiert.

 Fazit

Wie schon im ersten Band sorgt die Sprache des Autors dafür, dass man sich in die Geschichte fallen lassen kann, dass man sich alle Personen und Handlungsstränge bildlich vorstellen kann und dass man auch auf emotionaler Ebene am Ball bleibt.
„Das Flüstern der Nacht“ ist definitiv eines der besten Bücher, die ich 2010 gelesen habe. Ein Buch, bei dem man sich in jeder Lesepause wünscht, die Zeit zu haben, weiterzulesen.

 Der Cliffhangar am Ende ist natürlich ärgerlich, weckt aber definitiv die Lust auf mehr. Ich bin ganz versessen darauf, den dritte Teil in den Händen halten zu dürfen.
Ein großartiges Buch, definitiv eine Empfehlung wert!

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