Das Geisterpiano

Autorenwertung
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  • Story
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  • Gesamt
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Das Geisterpiano

Günter W. Kienitz (Übersetzer). cbj 2001, Taschenbuch, 128 Seiten, € 0,61

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

R. L. Stine: Gänsehaut Band 52 Das Geisterpiano

Jerome, der von allen nur Jerry genannt wird, zieht mit seinen Eltern in eine neue Wohnung um. Als er auf dem Dachboden des großen, alten Gebäudes herumstöbert, entdeckt er ein wunderhübsches Klavier. Doch eines Nachts wird Jerry durch eine melancholische Melodie, die auf dem Klavier gespielt wird, aus dem Schlaf gerissen. Wer spielt da wohl auf dem Klavier? Als Jerry dieser Frage nachgeht, entdeckt er schnell das dunkle Geheimnis des mysteriösen Geisterpianos.

Stine legt hier eine nette, harmlose Geschichte vor. Sie ist zwar vordergründig spannend zu lesen, wirkt aber irgendwie oberflächlich. Hier steht – im Gegensatz zu vielen anderen Gänsehaut-Geschichten – nur ein Jugendlicher im Vordergrund. Der Plot ist irgendwie vorhersehbar. Wer schon ein paar Geschichten von R. L. Stine zuvor gelesen hat, kommt (zumindest als Erwachsener) schnell den Geheimnissen auf die Spur. Ist das Ende wirklich spannend? Ich bin mir nicht sicher. Die Dramatik, wie wir sie aus anderen Horror- oder Science-Fiction-Geschichten kennen, bleibt jedenfalls aus. Was vielleicht auch daran liegt, daß hier nicht unbedingt ein dramatischer Kampf auf Leben und Tod ausgefochten werden muß. Stine liefert hier zwar keine schlechte Unterhaltung ab; in anderen Geschichten ist sie aber knisternder und mit den Händen spürbarer angelegt..

Der Autor

Robert Lawrence Stine wurde am 8. Oktober 1943 in Columbus im amerikanischen US-Bundesstaat Ohio geboren. Stine lebt  1965  in New York. Er war dort zunächst als Lehrer tätig. Er gab zehn Jahre lang das Humor-Magazin Bananas heraus. Im Jahre 1969 heiratet er seine Kollegin Jane Waldhorn. Mit ihr hat Stine auch schon gemeinsam mehrere Kinderbücher geschrieben. 1986 begann Stine Horror-Bücher für Jugendliche zu schreiben. Der Erfolg kam schnell. Drei Jahre später gelang ihm mit Fear Street der Durchbruch, zunächst in den Vereinigten Staaten.  Der weltweite Durchbruch gelang ihm 1992 mit der Gruselbuchreihe Gänsehaut (GOOSEBUMPS).

Dort gibt es auch einen eigenen Artikel über die Gänsehaut-Jugendbuchserie. Ihn hier komplett wiederzugeben, würde an dieser Stelle sicher zu weit führen.

Eine persönliche Beobachtung

Ich selbst wohne und arbeite in Duisburg. Von daher bin ich auch gelegentlich in der dortigen Stadtbibliothek zu Gast. Stine ist dort mit seinen Jugendbuchreihen vertreten, und das nicht gerade knapp. Ich kenne zwar nicht die Ausleihzahlen der Bücher; trotzdem scheint die Präsenz der Bücher (zumindest für mich persönlich) ein Zeichen für die Beliebtheit der Bücher zu sein.

Das Fazit

Eigentlich bietet die Gänsehaut-Buchreihe gute Unterhaltung für Jugendliche. Es ist kindgerechte Literatur aus dem Bereich Science-Fiction / Horror. Allgemein gesprochen kann sie durchaus unserem Nachwuchs als die Art von spannender Lektüre empfohlen werden, die man gut lesen kann, ohne nachhaltig erschreckt zu werden. Das vorliegende, oben besprochene Buch ist aber nur mäßig spannend.

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