Das Gespensterpferd

Autorenwertung
  • Humor
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  • Spannung
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  • Story
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Evi | Rezensionsdatum:

Das Gespensterpferd von

Tracks: 1. Das Gespensterpferd

Bibi ist wieder einmal bei ihrer Freundin Tina auf dem Martinshof zu Besuch. Bei den beiden ist es Tradition, dass sie am ersten Tag ein Wettreiten veranstalten. Diesmal allerdings wollen sie ihr Vorhaben etwas aufpeppen – und zwar, indem sie nachts ausreiten. natürlich weiß Frau Martin nichts von dieser verrückten Idee und die Mädchen machen es heimlich.

Auf dem Rückweg begegnen Bibi und Tina aber plötzlich einer geisterhaften Gestalt auf einem Pferd, die schrecklich heult und die Ferienkinder in Angst und Schrecken versetzt. Die Freundinnen wollen den gespenstischen Reiter aufhalten, doch ihnen bleibt nur sein weißes Bettlaken. Dann erwischt sie auch noch Frau Martin, als sie sich ins Haus schleichen und glaubt, dass Bibi und Tina für diesen Spuk verantwortlich sind.

Bibi und Tina wollen unbedingt klären, wer dieser Reiter ist – denn für sie steht fest, dass es natürlich kein echtes Gespenst sein kann. Die Ferienkinder haben Angst, dass der Geist wiederkehrt, wie er es gesagt hat. Besonders die kleine Mareike fürchtet sich. Ihr großer Bruder Philipp würde ihr gerne beistehen, doch er muss leider beim Mühlenhofbauern wohnen, da auf dem Martinshof kein Bett mehr frei war. Der Mühlenhofbauer wiederum macht Ärger, weil Bibi und Tina nachts seine Tiere erschreckt haben mit der Reiterei. Die Mädchen überlegen, ob er vielleicht hinter dem Spuk steckt …

Es spukt auf dem Martinshof

Um Pferde und Tiere allgemein dreht sich diese Bibi und Tina-Folge weniger als sonst, dennoch ist sie kurzweilig und unterhaltsam. Gerade die jüngsten Hörer dürften Freude an der etwas gruseligen Thematik haben, die sehr kindgerecht gestaltet ist. Im ersten Moment ist es sicherlich ein bisschen unheimlich, wenn der Geisterreiter sein schauerliches Rufen ertönen lässt – aber es gibt nie einen Zweifel, dass es sich um kein echtes Gespenst handelt und dass Bibi und Tina den Spuk letztlich aufklären werden.

Die Sprecher sind fast ausnahmslos sehr überzeugend. Gerd Holtenau gibt den grimmigen Mühlenhofbauern, der im Grunde seines Herzens eigentlich doch recht liebenswert ist, auch wenn er sich hier anfangs wieder griesgrämig benimmt. Timm Neu als Philipp macht seine Sachen ebenfalls gut; er ist bereits ein alter Hase im Synchrongeschäft und sprach beispielsweise Elijah Wood. Nicht ganz so perfekt ist O. Plany, die die kleine Mareike doch in einem recht enervierenden Tonfall spricht, allerdings gehört das eben auch zur Rolle, weil Mareike vor Angst etwas weinerlich wird.

Weniger gelungen ist der Spannungsaspekt. Selbst für kleine Kinder ist es sehr leicht zu durchschauen, wer sich hinter dem Gespensterreiter verbirgt und auch, was sein Motiv ist. Da muss nicht erst gegrübelt werden, es liegt im Grunde alles auf der Hand.- Ein bisschen kniffliger dürfte es selbst für kleine Kinder sein. Ein bisschen Spannung gibt es aber dennoch, denn man fragt sich, wie es Bibi und Tina gelingen wird, das falsche Gespenst zu überführen – und diese Idee ist durchaus lustig und originell.

Fazit

Diese Folge kann nicht mit den besten der Serie mithalten. Trotzdem ist sie für Fans der Reihe den Kauf allemal wert, da sie dennoch gut unterhält, teilweise lustig ist und gerade der leichte Gruselfaktor den jüngsten Hörern gefallen dürfte.

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