Das Heilige Römische Reich deutscher Nation

Autorenwertung
  • Systematik
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  • Lesbarkeit
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  • Nutzen
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  • Ausstattung
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Peter Claus Hartmann: Das Heilige Römische Reich deutscher Nation in der Neuzeit 1486 – 1806

Die konsequent gelbe Farbe des Buchdeckels verrät es: Das Buch ist im Philipp Reclam jun. Verlag, der ja bekanntlich in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ansässig ist, erschienen, und zwar im Jahre 2005. Es ist 179 Seiten dick und  es gehört zu Reclams Universal-Bibliothek. Dort trägt es die Nummer 17045,

Die Inhaltsangabe

Über Jahrhunderte hinweg war das Heilige Römische Reich die übergeordnete Staatsform, die die deutschen Länder damals zusammenhielt. Ein wichtiger Punkt war dabei der „Ausgleich der Vielfalt und Konflikte“. Die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel weist zwar darauf hin, daß das Reich lange Zeit einen schlechten Ruf unter den deutschen Geschichtswissenschaftlern genoß, „heute aber auch in seinen positiven Aspekten wahrgenommen wird“. Es „bildet damit ein interessantes Anschauungsobjekt für Europa und seine Regionen“. Ist die Geschichte also ei nRatgeber für die europäische Tagespolitik?

Ein Wort zum Autor

Hartmann ist Jahrgang 1940. Er studierte Geschichte und Romanistik im München und Paris. Nach seiner Promotion und Habilitation war er Professor für Neuere Geschichte und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Passau und ordentlicher Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Main (ab 1988). Ich bae es zwar nicht explizit recherchiert, gehe aber angesichts seines Lebensalters davon aus, daß er inzwischen emeritiert ist.

Die Buchbesprechung

Verfassung, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion, Kultur und die allgemeine politische Entwicklung – dies sind die Themen, denen sich das Buch widmet. In leicht verständlicher und gut lesbarer Form bietet das vorliegende Werk den Überblick über eine Zeitspanne, die mehr als 3 Jahrhunderte umfaßt.

Es bleibt dabei nicht bei den Ausführungen. Einige wenige Schaubilder erklären formale Zusammenhänge. Wesentlich interessanter sind die Schwarzweißbilder. Sie illustrieren historische Ereignisse; die Porträtbilder zeigen geschichtlich wichtige, hochgestellte Persönlichkeiten wie Maria Theresia und Friedrich den Großen.

Zwei Tabellen benennen die Kaiser und Kanzler des Reiches in chronologischer Reihenfolge. Hinsichtlich seiner inhaltlichen und formalen Ausstattung ist das Buch also in lobenswerter Art und Weise gelungen. Soweit möglich wünsche ich mir die anderen geschichtsbezogenen Bücher des Reclam-Verlages in dieser Form. Auffällige Kritikpunkte sehe ich hier jedenfalls keine.

Ein Fazit

Das Fazit kann daher aus meiner Sicht nur positiv ausfallen. Hier liegt ein Werk vor, das zumindest mir persönlich sehr gut gefällt. Es kann natürlich nur einen Überblick über die vorgestellte Zeit bieten, ist dabei aber so gründlich und umfangreich wie möglich geschrieben. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mag vielleicht kein gängiges Thema der Geschichtsschreibung und des Schulunterrichts sein. Hartmanns Buch lädt aber zur Weiterbeschäftigung ein.

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