Das Kind

Autorenwertung
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Das Kind

Sebastian Fitzek. Knaur 2009, Taschenbuch, 394 Seiten, € 9,99

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Das Kind von

Simon Sachs, ein kleiner 10-jähriger Junge, bringt das Leben von Robert Stern total aus den Fugen. Stern, bekannter Staatsanwalt aus Berlin, wird von seiner Ex-Freundin Carina zu einem Treffen auf einem alten Industriegleände gelotst.

Carina bringt zu diesem Treffen den kleinen Simon mit, der Patient in dem Krankenhaus ist, in dem sie als Krankenschwester arbeitet. Simon hat einen gutartigen Hirntumor im rechten Talamus und nicht mehr lange zu leben.

Seit einer Rückführung, die er zu seinem Geburtstag von Carina geschenkt bekommen hat ist er felsenfest davon überzeugt ein mehrfacher Mörder in einem frühreren Leben gewesen zu sein.

Stern glaubt ihm erst nicht, doch als Simon ihm auf diesem Instustriegelände in einer alten Hütte zu der Leiche eines Mannes führt, der wie vorhergesagt mit einer Axt erschlagen wurde und schon seit mindestens 15 Jahren tot ist, fängt er an zu zweifeln. Doch ganz überzeugt davon ist er noch nicht. Erst als er wieder in seiner Villa angelangt ist und eine ausgeliehene DVD anschauen will ändert er seine Meinung schlagartig.

Die DVD ist nicht das, was er erwartet hat. Auf ihr ist sein kleiner Sohn zu sehen, der vor 10 Jahren kurz nach seiner Geburt an einem plötzlichen Kindstod gestorben ist, wie er um sein Leben ringt. Danach folgen Bilder eines 10-jährigen Jungen, der an dem Geburtstag seines Sohnes Kerzen auf einem Kuchen ausbläst und auf seiner Schulter das gleiche Muttermal aufweist, das auch Sterns Sohn hatte.

Währendessen verspricht eine verzerrte Stimme Stern ihm weitere Informationen über seinen Sohn zu geben, und ob dieser wirklich tot ist, wenn Stern den Fall des kleinen Simon annimmt und herausfindet, wer den Mann umgebracht hat, den sie am Tag zuvor gefunden haben.

Sollte er sich weigern, würden die zwei kleinen Mädchen seiner Ex-Frau dran glauben müssen. Was Stern bis dahin noch nicht weiß: Es gibt noch mehr Leichen zu denen ihn Simon führen wird.

Auf seiner Reise durch die Grausamkeiten und Höllenqualen der Menschheit begleiten ihn Carina und sein ehemaliger Mandant Borchert. Doch wer ist wirklich noch Freund und wer Feind? Lebt sein totgeglaubter Sohn eventuell doch noch? Und gibt es ein Leben nach dem Tod, so wie Simon es behauptet?

Fazit:

Eigentlich bin ich von Büchern die das Übersinnliche behandeln nicht wirklich begeistert und habe das Buch ständig mit einer gewissen Skepsis gelesen. Was dazu geführt hat, dass es mir am Ende noch mehr gefiel als es sonst der Fall gewesen wäre.

Realismus spielt bei mir eine große Rolle, die durch das Buch aber völlig erfüllt wurde. Überraschungen miteingeschlossen. Fitzek hat auf jeden Fall sehr gute Chancen irgendwann zu meine Lieblingsautoren zu zählen.

Wer also auch Bücher mag, die sich mehr mit der Psyche des Menschen, als mit Hauptsache blutigen, unkontrollierten Morden beschäftigen, liegt mit diesem hier genau richtig.

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