Das Schicksal ist ein mieser Verräter (John Green)

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Sophie Zeitz (Übersetzer). Carl Hanser 2012, Gebundene Ausgabe, 288 Seiten, € 12,49

Rezension von: Liesa Thurau | Rezensionsdatum:

Hanser Verlag

Der Autor

wurde 1977 geboren und erreichte bereits mit seinem wunderbaren Jugendbuch „Eine wie Alaska“ (2007), welches ich nahezu verschlungen habe, einen regelrechten Kultstatus. Es wurde unter anderem für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Weitere Romane für Jugendliche wie „Die erste Liebe“ und „Margos Spuren“ wurden ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. John lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Indianapolis. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ wurde in den USA bereits vor dem Erscheinen in Deutschland ein Bestseller. Es erschien 2012 im Hanser Verlag.

Krebsbücher sind doof.

Das sagt die 16-jährige Hazel selbst. Sie hat . Es gibt viele Arten dieser Krankheit und viele Schicksale, die betroffen sind oder waren. Die längst bekannte Diagnose „unheilbar“ ist ernüchternd und sorgt für eine isolierte Lebenseinstellung Hazels, die ihre Mutter wohl als Depression bezeichnet. In einer Selbsthilfegruppe soll sie ihren Lebensmut behalten, da ihre Behandlung sie nicht heilen kann. Eines Tages trifft sie in ihrer Selbsthilfegruppe auf den schlagfertigen und umwerfenden Gus, der unbekümmert und wenig defensiv mit seiner Krankheit umgeht. Hazel und Gus verbringen viele Stunden zusammen, diskutieren über Bücker, schauen Filme und hören Musik. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Fazit

John Green, der Autor des Buches hat als Student nach eigenen Angaben selbst als Seelsorger in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet. Mit Charme und Weitsinn schafft er es die Leser auf seine Seite zu ziehen und Hazel nicht als bemitleidenswertes Mädchen, sondern als starke und selbstbewusste Frau erscheinen zu lassen. Das Buch ist nicht nur dahingehend bemerkenswert, denn vor allem die tiefgründige Freundschaft und Liebe zwischen Hazel und Gus, die beide liebenswerte Protagonisten sind und wissen, dass sie eine unheilbare Krankheit haben, steht im Mittelpunkt.

Der Leser wird von den Gegebenheiten sofort eingeschlossen und leidet mit. Dies hat auch der flüssige Schreib- und Erzählstil des Autors zur Folge. Denn auch dadurch findet sich der Leser sofort im Geschehen wieder und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich unfassbar ansprechendes Jugendbuch, welches sich zu lesen lohnt. Ich empfehle es mittlerweile meist mit als eines der ersten Bücher, welche man lesen sollte, auch wenn man sonst nicht unbedingt für sein Leben gern liest.

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