Das Schweigen der Toten

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Das Schweigen der Toten

Michael Windgassen (Übersetzer). Rowohlt 2011, Taschenbuch, 379 Seiten, € 23,99

Rezension von: nenya1985 | Rezensionsdatum:

Das Schweigen der Toten von

Todd Ritter stammt aus Pennsylvania und begann seine Karriere als Filmkritiker und Polizeireporter. Er ist seit vielen Jahren Reporter bei New Jerseys größter Tageszeitung und schreibt Theaterstücke und Kurzgeschichten. Mit „Das Schweigen der Toten“ hat er seinen ersten Roman veröffentlicht.

Inhalt:
Die Leiche von George Winnick wird in der Nähe des verschlafenen Ortes Perry Hollow gefunden. Der Mann wurde brutal getötet und dann einfach in einem Sarg neben der Straße abgestellt.

Kat Campbell, allein erziehende Mutter eines kleinen Jungen und Sheriff in Perry Hollow, fängt sofort mit den Ermittlungen an, doch sie hat keine Erfahrungen mit Morden und holt sich deswegen Hilfe von der Landespolizei. Sie bekommt Hilfe von Nick Donnelly und seinem Team, um den Mörder so schnell wie möglich fassen zu können.

Bevor der Mord geschah bekam Henry Goll, der die Nachrufe in der örtlichen Zeitung verfasst, ein Fax, das den Todeszeitpunkt von George Winnick enthielt. Als er feststellt, dass das Fax nicht vom Bestatter kam, fängt er an nachzuforschen.

Die Polizei kann kaum Spuren von dem Mörder entdecken, doch bald wird ein Verdächtiger fest genommen, der die Tat auch gesteht. Alle denken, dass nun wieder Ruhe in den kleinen Ort Perry Hollow einkehren wird, doch kurz darauf erhält Henry erneut ein Fax mit einer Todesmeldung.

Fazit:
Ich fand, dass das Buch gut geschrieben und wirklich spannend war. Es ließ sich auf Grund des guten Schreibstils flüssig lesen und man wollte es manchmal gar nicht mehr weg legen.

Die drei Hauptcharaktere werden zu Beginn des Buches jeweils in einem Kapitel vorgestellt, wodurch keine Verwirrung entsteht, wer nun wer ist, wie in manchen anderen Büchern. Der Prolog führt einen direkt in die Geschichte ein und diese lässt einen nicht so schnell los.

Die Charaktere wirken real, da sie alle einen mehr oder weniger dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit haben. Dadurch erscheinen sie plastischer und wirken nicht bloß wie fiktive Personen, die es im realen Leben nicht geben könnte.

Vom Anfang bis zum Ende bleibt die Spannung im Buch erhalten und gipfelt dann in einem dramatischen, aber sehr aufregendem Schlussakt. Meiner Meinung nach haben die Kapitel eine gute Länge, denn wenn man beim Lesen mal eine Pause einlegen muss, muss man nicht mitten im Kapitel aufhören, was ich manchmal als störend empfinde.

Mit „Das Schweigen der Toten“ hat Todd Ritter ein gelungenes Erstlingswerk vorgelegt und es bleibt zu hoffen, dass diesem Buch noch viele weitere folgen werden. Das Buch ist eine Bereicherung des Thriller Genres und kann definitiv weiterempfohlen werden.

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