Das verlorene Gesicht

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Das verlorene Gesicht

Iris Johansen. Ullstein Taschenbuch 2001, Taschenbuch, 464 Seiten, € 0,48

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Das verlorene Gesicht von

Inhalt
Die Serienheldin Eve Duncan, heute eine hoch anerkannte plastische Gesichtsrekonstrukteurin und Spezialistin für computersimulierte Alterungsprozesse, kommt aus einem sozial schwachen Elternhaus. Ihre cracksüchtige Mutter war 15 als sie Eve bekam, und Eve wiederum wurde mit 16 schwanger. Ihre Tochter Bonnie, die sie trotz der widrigen Umstände gut aufzog, wurde im Alter von 7 Jahren von einem Verbrecher („Frasier“) getötet, der Körper von Bonnie wurde nie gefunden.

Nach diesem Mord machte Eve die Ausbildung zur Gesichtsrekonstrukteurin, um zum einen vielleicht eines Tages Bonnie anhand eines Schädelskelettes zu identifizieren und zum anderen um Familien, die kleine Kinder vermissen, helfen zu können. Die amerikanische Autorin Iris Johansen hat mit „Das verlorene Gesicht“ den ersten Teil einer Krimireihe um die Gesichtsrekonstrukteurin Eve Duncan geschrieben (Das nächste Buch in der Reihe ist „Im Profil des Todes“).

In diesem ersten Teil der Serie um Eve Duncan kontaktiert der Multimillionär John Logan die Spezialistin und bietet ihr ein Vermögen dafür, einen Erwachsenenschädel zu rekonstruieren. Da er gleichzeitig eine Spende an einen Fonds für verlorene Kinder in gleicher Höhe anbietet, nimmt Eve den Auftrag an, obwohl sie ahnt, dass dieser „nicht ganz koscher“ ist. Nach und nach findet sie Indizien dafür, dass Logan eine Konspiration im Weißen Haus vermutet, und so gelangt sie schließlich zu der Überzeugung, Logan wolle den Mord an John F. Kennedy wiederaufrollen, um zu beweisen, dass es nicht Kennedys Leiche war, die damals beerdigt wurde.

Gefährliche Kräfte im Weißen Haus versuchen derweil, Eve und Logan samt ihren Helfern, der tüchtigen Sekretärin Logans und seinem unkonventionellen Chauffeur Gil, mit allen Mitteln davon abzuhalten, die Geheimnisse im Weißen Haus aufzudecken. Nach und nach bemerkt Eve jedoch, dass Logan ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt hat, doch sie steckt bereits zu tief in der Geschichte, um noch aufhören zu können – zumal nun auch ihre Mutter und ihr bester Freund in Gefahr sind. Außerdem beginnt sie, Sympathie für Logan zu empfinden. Schließlich stellt sich heraus, dass Logan einem viel aktuelleren Skandal auf der Spur ist und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Fazit
„Das verlorene Gesicht“ ist leicht zu lesen und spannend geschrieben, auch wenn einige Inhalte – natürlich – etwas weit hergeholt sind. So wundert man sich als Leser doch beispielsweise immer wieder, wie Multimillionäre, die eine große Firma zu leiten haben, plötzlich tagelang Zeit für eine Verbrecherjagd haben, ohne dass zwischendurch auch nur einmal das Handy klingelt oder wichtige Dinge in der Firma geklärt werden müssen.

Dennoch ist insbesondere der Charakter von Eve hervorragend herausgearbeitet und der Zwiespalt , die Sorgen um ihre Mutter und die tote Tochter werden dem Leser sehr glaubwürdig präsentiert. Die Dialoge zwischen den einzelnen Personen sind gut und flüssig geschrieben, gleichzeitig lernt der Leser einige Dinge über Gesichtsrekonstruktion und DNA-Analysen. „Das verlorene Gesicht“ ist ein echter „Page-Turner“, der Lust auf mehr Geschichten um Eve Duncan macht!

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