Das verlorene Symbol

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Story
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  • Gesamt
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Das verlorene Symbol

Dan Brown. Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) 2010, Gebundene Ausgabe, 768 Seiten, € 13,95

Rezension von: Elmar | Rezensionsdatum:

Das verlorene Symbol von

Inhalt
“Das verlorene Symbol” ist Dan Browns dritter Thriller mit Robert Langdon als Hauptfigur. In den beiden ersten Romanen mit Langdon – “Illuminati” und “Sakrileg” – enthüllte Langdon Geheimnisse innerhalb der katholischen Kirche, für die Brown auch prompt negative Reaktionen aus dem Vatikan erntete.

Beide Romane waren Bestseller von ungeahnten Ausmaßen und feuerten die Erwartungen an den Nachfolger entsprechend an. Weiteres Öl ins Marketing-Feuer gossen die wiederholten Verzögerungen und die daraus entstehenden Gerüchte um den endgültigen Erscheinungstermin von “The Solomon Key”, dem lange Jahre kolportieren Arbeitstitel des dann unter dem Originaltitel “The Lost Symbol” veröffentlichten Thrillers.

Die Handlung von “Das verlorene Symbol” spielt in Washington D.C. und dreht sich um die Geheimnisse der Freimaurerei.

Brown ist nicht der erste Autor, der die Freimaurerei als Thema für einen Thriller wählt. Die geheimnisumwobenen Freimaurerbünde war schon die Basis für eine ganze Reihe von Büchern und Filmen wie etwa dem ebenfalls in Washington handelnden “Das Vermächtnis der Tempelritter” mit Nicholas Cage.

“Das verlorene Symbol” ist aus meiner Sicht ein aus mehreren Gründen durchschnittliches Buch:
Erstens schafft Dan Brown nichts Neues – keine neuen Figuren, kein großen Überraschungen im Handlungsbogen. Weiters wird man von seinen charakteristischen Handlungssprüngen als Leser wesentlich weniger auf die Folter gespannt als in den beiden Vorgängerromanen. Die Auflösung der Geheimnisse war nach dem vorangegangenen Spannungsaufbau am Ende beinahe enttäuschend. Abschließend bleibt der Eindruck, dass Dan Brown beim Versuch scheitert, dem Buch mehr wissenschaftlichen Hintergrund zu verleihen.

Browns geschwollene Auslassungen über Religion und Wahrheit sind, sofern sie sich nicht direkt auf das Mysterium der Handlung beziehen, langwierig und sogar ein wenig salbadernd.

Fazit
Haben Sie bereits Bücher von Dan Brown gelesen? Wenn nicht, beginnen Sie besser mit “Illuminati” oder “Sakrileg”, die beide die besseren Thriller sind. Wenn Sie die älteren Bücher von Dan Brown bereits gelesen haben und daran Freude hatten, werden vermutlich Sie auch “Das verlorene Symbol” genießen.

Robert Langdons drittes Abenteuer in ein weiterer rasanter Thriller mit mysteriösen Zutaten aus Kunst, Architektur und Geschichte. Brown wagt sich zwar nicht auf unbekanntes Terrain, schreibt aber erneut leicht lesbare Lektüre für den Strandurlaub.

Pro

  • Browns Stil hält den Leser in Atem. Das Buch vor dem Ende wegzulegen ist fast unmöglich.
  • Symbole und Mythologie in einem gewohnten Umfeld eröffnen die Möglichkeit, mit Verschwörungstheorien zu spielen.
  • Das verlorene Symbol ist einfach lesbar.

Contra

  • Die bekannte Formel und mittelmäßigen Dialoge halten Brown davon ab, Neues zu bieten.
  • Das verlorene Symbol” wird weitschweifig, sobald es von der Kernhandlung abweicht und den Nachweis tiefschürfender Hintergründe zu erbringen versucht.
  • Die “nationale Sicherheitskrise” bleibt nach ihrer Aufdeckung hinter den aufgebauten Erwartungen zurück.
  • Langwierige, wenig fesselnde Handlungsauflösung.

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