Das zweite Gedächtnis

Autorenwertung
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  • Übersetzungsqualität
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  • Realismus
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Das zweite Gedächtnis

Till R. Lohmeyer (Übersetzer). Bastei Lübbe 2003, Taschenbuch, 448 Seiten, € 7,98

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Das zweite Gedächtnis von

Inhalt

Ein Mann wacht – angezogen wie ein Penner – in einem öffentlichem WC auf und stellt fest, daß er sein Gedächtnis verloren hat. Er stellt fest, daß er sehr gebildet ist und ein gutes Allgemeinwissen hat, aber über sich selbst weiß er gar nichts, nicht einmal seinen Namen. Pete, ein weiterer „Penner“, mit dem er sich zusammen auf der Toilette befindet, redet ihn mit Luke an und erklärt ihm, daß er schon länger auf der Straße lebe.

Luke trennt sich von Pete um weiter nach seiner Vergangenheit zu forschen und sein Gedächtnis wiederzuerlangen. Dabei stellt er verwundert fest, daß er beschattet wird. Erstaunlicherweise kann er diese ihm nicht wohlgesonnenen Verfolger sehr professionell ausschalten. Er findet heraus, daß er sich mit Mathematik und Physik sowie Raketentechnik sehr auskennt und erfährt, daß am gleichen Tag ein Vortrag zu dem Thema gehalten wird. Er hofft, daß an diesem auch Wissenschaftler teilnehmen, die ihn kennen und erkennen, so daß er mehr über sich erfahren kann. Doch schon auf dem Weg dorthin spitzt sich die Lage zu, er wird gejagt und Luke zweifelt bald an sich selbst, ob er der Spion ist, für den ihn nun plötzlich alle halten. Arbeitet er wirklich an einem Plan, den Start eines US-Satelliten zu sabotieren? Er will unbedingt die Wahrheit herausfinden und bekommt in Billie, einer Psychologin und früheren Freundin eine wertvolle Hilfe, während seine Frau, die er auch mit Hilfe seiner Nachforschungen „wiedergefunden“ hat, lieber als Sekretärin im Raketenzentrum bleiben will, als zu ihm zu kommen und zu helfen. WelcheRolle spielt seine Ehefrau und warum hilft ihm Billie? Kann er sich auf seinen alten Kumpel Anthony, der bei der CIA arbeitet, verlassen?

Fazit

Der Autor Ken Follett ist dafür bekannt, mit einem Touch Unerklärlichem zu schreiben, die oft in der Vergangenheit spielen, so wie auch dieser. Er ist sehr spannend geschrieben und auch für Leser, die sich normalerweise nicht für Raketen oder Historienromane interessieren, sehr gut zu lesen! Follett schafft es, die Handlung, auch wenn sie Jahrzehnte zurückliegt, quasi zeitlos darzustellen und schreibt so fesselnd, daß man das Buch kaum aus der Hand legen kann, bevor man es zu Ende gelesen hat!

Die Charaktere sind sehr glaubwürdig, und auch die Entwicklung, die sie durchmachen, ist sehr gut aufgebaut – es erfolgen immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, zur Zeit des Studiums von Luke, und zwar nach und nach, so wie es ihm die verschiedenen Personen, die er nach und nach trifft, schildern. Auch wenn man ethisch und moralisch sich sicherlich nicht in alle Personen hineinversetzen kann, so sind sie doch so überzeugend beschrieben, daß man ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Die Übersetzungsqualität ist so gut, daß es nicht auffällt, daß es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen handelt. Alles in allem wirklich lohnens- und lesenswert!

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