David Bowie – Aladdin Sane (30th Anniversary Edition)

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Aladdin Sane (30th Anniversary Edition)

CD 1:

1. Watch That Man
2. Aladdin Sane
3. Drive – In Saturday
4. Panic In Detroit
5. Cracked Actor
6. Time
7. The Prettiest Star
8. Let’s Spend The Night Together
9. The Jean Genie
10. Lady Grinning Soul

CD 2:

1. John I’m Only Dancing (Sax Version)
2. The Jean Genie (Original Uk Single Mix)
3. Time (Single Edit)
4. All The Young Dudes
5. Changes (Recorded Live At The Music Hall, Boston 1/10/72)
6. The Supermen (Recorded Live At The Music Hall, Boston 1/10/72)
7. Life On Mars? (Recorded Live At The Music Hall, Boston 1/10/72)
8. John, I’m Only Dancing (Recorded Live At The Music Hall, Boston 1/10/72)
9. The Jean Genie (Live)
10. Drive-In Saturday (Recorded Live At The Public Hall, Cleveland 25/11/72)

Aladdin Sane, das Album

Dies ist die zweite Veröffentlichung David Bowies, auf der er in eine Kunstfigur schlüpft, nach dem epochalen Erfolg des Albums Ziggy Stardust aus dem Jahr 1972, ist es nun die Gesalt des Aladdin Sane mit dem Bowie nun seine musikalischen Ideen verwirklicht und wiedereinmal seine abwechs-lungsreiche Wandelbarkeit unter Beweis stellt. Der exotisch wirkende Name ist dabei eine Art Wortspiel aus Aladdin Sane = A Lad Insane = Verrückter Kerl, eine sehr schöne Idee wie ich finde.

Vom Stil her empfinde ich Aladdin Sane noch eine Spur melodramatischer als den Vorgänger, was ich hier aber nicht negativ meine, vielmehr so, dass Bowie hier wieder ganz große Gefühle erzeugt, die nie pathetisch oder überladen wirken, sondern sehr authentisch rüberkommen.

Bei „Watch That Man“ ließ sich Bowie direkt von den Rolling Stones inspireren, ist dieser Track doch von allen der rockigste und ist zudem noch recht dreckig produziert. Dieser Song ist auch nicht der einzige, der die Stones rezitiert, mit „Let’s Spend The Night Together“ haben wir dann sogar noch ein waschechtes Stones-Cover auf der Platte, dass in punkto Qualität dem Original in Nichts nachsteht.

Der Titeltrack des Albums „Aladdin Sane“ überrascht mit psychedelischen Jazz-Einflüssen und die sehr markante Pianopassage des Songs, gibt ihm so etwas ganz eigenes, kurzum ein Song mit großem Wiedererkennungswert.

Die drei folgenden Titel könnten auch gut vom Ziggy Stardust-Album stammen, bieten sie doch solide Glam-Rock-Kost ohne dabei wirklich hervorzustechen. Das richtige Highlight lässt aber nicht lange auf sich warten, so haben wir mit „Time“ einen Song auf der Platte, der mich irgendwie an die Goldenen 20er erinnert, hat dieses Stück doch etwas sehr kabarettartiges an sich.

Das Album schließt mit einem fast schon düsteren Glam-Rock Song, im Tempo nochmal sehr stark zurückgenommen, erzeugt „Lady Grinning Soul“ eine ungemein dichte Atmosphäre, die einen sofort gefangen nimmt.

Diese Jubiläumsausgabe hat natürlich wieder eine Bonusdisc mit in petto, worauf B-Seiten und alternative Versionen der Aladdin Sane-Stücke zu hören sind.

Fazit

Aladdin Sane ist ein sehr gelungener Nachfolger zum Ziggy Stardust-Album, mir persönlich gefällt es sogar noch eine Spur besser, da hier Bowie noch vielseitiger zur Geltung kommt. Gerade das geniale „Time“ und das melancholische „Lady Grinnign Soul“ machen dieses Album zu einem zeitlosen Stück Musikgeschichte.

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