David Bowie – Diamond Dogs (30th Anniversary Edition)

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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Diamond Dogs (30th Anniversary Edition)

CD 1:

  1. Futur Legend
  2. Diamond Dogs
  3. Sweet Thing
  4. Candidate
  5. Sweet Thing (Reprise)
  6. Rebel Rebel
  7. Rock ‚N‘ Roll With Me
  8. We Are The Dead
  9. 1984
  10. Big Brother
  11. Chant Of The Ever Circling Skeletal Family

CD 2:

  1. 1984/Dodo
  2. Rebel Rebel (US Single Version)
  3. Dodo
  4. Growin‘ Up
  5. Diamond Dogs (K-Tel Best Of Edit)
  6. Candidate (Intimacy Mix)
  7. Rebel Rebel (2003 Version)

Diamond Dogs, das Album

Nach dem leider viel zu unterschätzten Coveralbum Pin Ups kehrte David Bowie 1974 wieder zu seinen Glam Rock-Wurzeln zurück und veröffentlichte mit Diamond Dogs ein Album, dass ganz in der Tradtion der Meisterwerke Ziggy Stardus und Aladdin Sane steht. Wie diese Alben, ist auch Diamond Dogs wieder ein Konzeptalbum geworden, das thematisch auf den George Orwell Klassiker 1984 gegründet ist und von einer Glam Rock-gefärbten postapokalyptischen Welt handelt.

Schon das Cover des Albums ist genial, David Bowie als androgynes Fabelwesen aus Mensch und Hund. Seine Frisur erinnert sehr stark an den Stil, den er als Ziggy Stardust pflegte, sodass nicht wenige Stimmen meinten, dass hier Bowie für einen Moment wieder in die Rolle des Ziggy Stardust geschlüpft ist.

Doch stilistisch gibt es hier so einige Neuerungen auszumachen, neben waschechten Rocksongs, wie dem von den Stones-inspirierten Titeltrack „Diamond Dogs“ und dem genial-einfachen „Rebel Rebel“, das schon fast zur Bowiehymne avancierte, klingt „1984“ mit seinen pompösen Streicherarrangements wie ein Vorbote der schon bald aufkommenden Discowelle. Zu den stärksten Songs gehören die drei miteinander verwandten Stücke „Sweet Thing“, „Candidate“ und „Sweet Thing (Reprise), die einen großen Spannungsbogen aufbauen, bevor uns Bowie mit  „We Are The Dead“ einen seiner mitreißensten Songs überhaupt präsentiert. Die letzen drei Songs dieses Albums gefallen mir persönlich nicht mehr so gut, weil hier Bowie den einmal eingeschlagenen Weg verlässt und einen Umweg in doch sehr tanzorientierte Gefilde nimmt, das wirkt auf mich dann doch etwas zu sehr auf Unterhaltung getrimmt, sodass ich etwas den Tiefgang der anderen Titel vermisse.

Wie die anderen Jubiläumseditionen auch, kommt auch Diamond Dogs mit einer zweiten CD im Schlepptau, die eine Auswahl an Remixen und alternativen Versionen der Stücke bietet. Darunter findet sich übrigens auch die neue im Jahr 2003 eingespielte Version von „Rebel Rebel“, auf der Bowie beweist, dass er das Rocken nicht verlernt hat.

Fazit

Diamond Dogs bietet sehr starke Songs wie „Rebel Rebel“, „Sweet Thing“ und dem unwiderstehlichen „We Are The Dead“, der wie ein Prototyp des Death Rocks der 80er wirkt und eine immense Wirkung auf mich hat. Zwar gibt es diesmal auch einige schwächere Songs wie „1984“, das wie nach Disco klingt, aber im großen und ganzen ist dieses Album der krönende Abschluss seiner Glam Rock-Phase, ist Diamond Dogs doch das letzte dieser Art.

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