David Bowie – The Man Who Sold The World

Autorenwertung
  • Sound
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Songtexte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Melodie
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– The Man Who Sold The World

  1. Width Of A Circle
  2. All The Madmen
  3. Black Country Rock
  4. After All
  5. Running Gun Blues
  6. Savour Machine
  7. She Shook Me Cold
  8. The Man Who Sold The World
  9. The Supermen
  10. Lighting Frightening
  11. Holy Holy
  12. Moonage Daydream
  13. Hang On To Yourself

The Man Who Sold The World, das Album

Auf seinem dritten Album The Man Who Sold The World aus dem Jahr 1970 macht David Bowie eine erstaunliche Metamorphose durch, weg vom Folksound des von der Hippie-Bewegung geprägten Albums „Space Oddity“, zelebriert David Bowie hier auf diesem Werk einen viel schneidigeren, härteren Sound, der durch die vieleln Stilwechsel auf der Scheibe ungemein progressive ist.

Das Cover indes produziert ein falsches Bild, hier zeigt Bowie zum ersten Mal seine feminine Seite und präsentiert sich ganz mutig im Rock, was für die amerikanischen Gemüter wohl etwas zu viel war, sodass extra für den US-Markt ein alternatives Cover gestaltet wurde.

Schon der Opener „The With Of A Circle“ ist ein wahres Bombasstück, das mit über acht Minuten Länge auch noch ungemein episch ist. Harte Rockgitarren wechseln sich mit David Bowies sehr kraftvoll vorgetragenen Gesang ab, innerhalb des Songs gibt es immer wieder Melodienwechsel und stilistische Einschübe, die den Track sehr abwechslungsreich machen. Ein echtes Highlight.

„All The Madmen“ kommt wirklich sehr mad rüber, dieses Stück gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten, die David Bowie je aufgenommen hat. Der Song handelt von Selbstzerstörung und geistigem Wahnsinn, die Person in dem Song glaubt so langsam den Verstand zu verlieren und verrückt zu werden. Vor allem die folkigen Elemente wie das manische Flötenspiel, der wirre Synthesizer und die harten Gitarrenriffs, machen den Song zu etwas Besonderem.

Ja, der Wahnsinn wird auf dem Album großgeschrieben, es ist bestimmt David Bowies mutigstes Album, das sich im Grunde mit keinem Begriff so richtig beschreiben lässt, es ist besonders Bowies speziellen Gesang zu verdanken, dass sich TMWSTW von allen anderen Alben abhebt, aber auch von der Art und Weise wie er mit harten Gitarrenirffs immer wieder eine extreme Stimmung erzeugt. Darüber hinaus ist es auch noch sehr psychedelisch, ich will gar nicht wissen, welche Drogen er damals konsumierte, während er das Album aufnahm, der Einfluss ist aber unüberhörbar vorhanden.

Der bekannteste Song düfte wohl der gleichnamige Titeltrack aus dem Album sein, das besonders in der Verison von Nirvana bekannt geworden ist. Doch gefällt mir das Original zu „The Man Who Sold The World“ immer noch am besten.

Fazit

The Man Who Sold The World ist mit Abstand David Bowies mutigstes Album, hier experimentiert er mit vielen Rock-Elementen und bietet auch Einflüsse aus Folk, Blues und vor allem Psychedelic Rock. Zu meinen persönlichen Highlights gehört der Song „Width Of A Circle“ und „Saviour Machine“. Leider wird das Album noch heute viel zu sehr unterschätzt, sodass man ihm einmal die Aufmerksamkeit schenken sollte, die es verdient hat.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar