Dead Silence

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Dead Silence

Billy Talent. Warner Music International (Warner) 2012, Audio CD, € 10,50

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Dead Silence von Billy Talent

Die Band: 

An der „Our Lady Of Mount Carmel Secondary School“ lernten sich Sänger Benjamin Kowalewicz und Bassist John Gallant kennen. Zusammen mit Gitarrist Ian D’Sa und Drummer Aaron Solowoniuk gründeten sie die Band Pezz und nahmen das Album „Watoosh!“ auf. 1999 orientierten sie sich in Richtung Rock und mussten sich wegen Namensschwierigkeiten in Billy Talent umbenennen, einer Figur aus dem Film „Hard Core Logo“. Durch Radiopropaganda kam die Band an einen Plattenvertrag mit Warner Records und 2003 erschien ihr Debüt „Billy Talent“. Den Durchbruch in Kanada und Deutschland schaffte die Band drei Jahre später mit dem Album „Billy Talent II“, dass in Deutschland sogar Platin erreichte. Songs wie „Fallen Leaves“ oder „Red Flag“ steigerten den Bekanntheitsgrad der Band. Auch das folgende Album „Billy Talent III“ wurde vor allem in ihrer kanadischen Heimat und in Deutschland ein Erfolg.

Das Album:

Im Januar 2011 begannen Ben Kowalewicz und Ian D’Sa an neuen Songs zu schreiben. Bereits im Vorfeld wurde über die Website der Band verkündet, dass das neue Album keinesfalls „Billy Talent IV“ heißen wird. Erstmals entstanden die neuen Songs im eigenen Studio, welches sich die Band eigens dafür gekauft hat. Eine große Investition, laut Aussage von John Gallant, die sicher mit dafür verantwortlich ist, das Billy Talent versucht haben, ihren Sound reifer und erwachsener klingen zu lassen.

Jetzt liegt mit „Dead Silence“ das vierte Album vor und der Erfolg blieb Billy Talent Hold. Aus dem Stand erreichte das Album die Spitze der Charts in Deutschland und Kanada. Zum ersten Mal verwenden sie ein Intro („Lonely Road To Absolution“), das mit Akustikgitarren und Streichern das Album stilvoll eröffnet. Es folgt mit „Viking Death March“ die erste Singleauskopplung, die schon aus dem Radio bekannt ist, und die den Sound von Billy Talent um ein paar neue Riffs ergänzt. Den Hang zu einprägsamen Melodien hat sich die Band erhalten. Songs wie die zweite Single „Suprise Suprise“, „Crooked Minds“ oder „Don’t Count On The Wicked“ sind typisch für Billy Talent, auch wenn hier vermehrt Tendenzen zum Hard Rock erkennbar sind. Doch Billy Talent versuchen, die Mischung der Songs etwas ausgewogener zu gestalten. Bestes Beispiel ist ein Song wie „Stand Up And Run“, der ruhige Akzente setzt und von Songs wie „Show Me The Way“ und „Swallowed Up By The Ocean“ gut ergänzt wird.

Auffällig ist, dass im Sound von Billy Talent immer wieder Parallelen zu erkennbar sind. Sowohl musikalisch als auch stimmlich erinnert „Dead Silcence“ sehr stark an Green Days Megaseller „American Idiot“, ohne jedoch dessen Brillanz zu erreichen. Sicher, Billy Talent haben gutes Songmaterial am Start, jedoch ragt kein einziger Song so heraus, dass er dauerhaft im Gedächtnis bleibt.

Mit dem knackigen Schlusspunkt „Dead Silence“ beenden Bily Talent ein Album, das nicht wirklich aus der Masse herausragt, aber genügend solide Songs für Hörer von Punkrock und bietet.

Trackliste:

01 – Lonley Road To Absolution

02 – Viking Death March

03 – Surprise Surprise

04 – Runnin‘ Across The Tracks

05 – Love Was Still Around

06 – Stand Up And Run

07 – Crooked Minds

08 – Man Alive!

09 – Hanging By A Thread

10 – Cure For The Enemy

11 – Don’t Count On The Wicked

12 – Show Me The Way

13 – Swallowed Up By The Ocean

14 – Dead Silence

 

Fazit:

Billy Talent versuchen auf ihrem neuen Album die Gratwanderung zwischen Neufindung und Bewährtem. Und diese Mischung bekommen sie auch passabel hin. „Dead Silence“ ist ein gutes Rockalbum geworden, dass nicht das Zeug zum Klassiker hat, aber solide Massenkost bietet. Songs wie „Viking Death March“, „Man Alive!“ oder „Don’t Count In On The Wicked“ werden jedem Rockfan gefallen. Der Rest ist nicht wirklich schlecht, klingt jedoch auf Dauer ein wenig eintönig und sticht nicht aus der Masse hervor. Insgesamt ein solides Album ohne Schwächen, aber auch ohne Glanzlichter, von denen man noch in ein paar Jahren sprechen wird.

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