Denn bitter ist der Tod

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Denn bitter ist der Tod

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann 1995, Taschenbuch, 496 Seiten, € 24,45

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:



Denn bitter ist der Tod von , Verlag

Fünfter Teil der Inspector-Lynley-Reihe

Der Mord
An einem Novembertag noch vor der Morgendämmerung bricht Elena Weaver, Studentin am ehrwürdigen St. Stephen’s College, wie gewohnt zum joggen auf. Dabei ahnt sie nicht, dass sie in Kürze auf einer Flussinsel sterben wird.

Die Ermittlungen
Thomas Lynley ist als Oxford-Absolvent bestens vertraut mit den komplizierten und komplexen Abläufen einer Elite-Universität und daher der Beste Mann für diese Untersuchung. Auch sein Vorgesetzter, Superintendend Malcolm Webberly, dessen Tochter auch am St. Stephen’s College studiert und mit Elena befreundet war, ist der Meinung, dass Thomas Lynley und Barbara Havers die Ermittlungen leiten sollten.

Der Hintergrund
Elena Weaver war eine sehr attraktive junge Frau die überaus beliebt war. Allerdings hatte sie einen Makel: sie war taub. Eine Tatsache, die ihre Eltern verdrängten. Die Ehe der beiden wurde vor langer Zeit geschieden. Ihre Mutter war verbittert in London geblieben, während ihr Vater, Koryphäe unter den Historikern von Cambridge, alles versucht aus seiner Tochter ein akademisches Musterkind zu machen. Elena allerdings führte ein zügelloses Leben mit verschiedenen Männern, in deren Arme sie sich flüchtete. Und das sie schließlich in den Tod führte. Ihre Mutter reist zur Beerdigung an und es entstehen extreme Spannungen mit der zweiten Mrs. Weaver und ihrem Ex-Ehemann. Gegenseitig beschuldigen sie sich, am ausschweifenden Leben von Elena schuld zu sein, dass zu ihrem Tod führte. Thomas Lynley und Barbara Havers finden sich plötzlich in einem Labyrinth aus Sackgassen und falschen Fährten. Die Ermittlungen führen sie in ein Gespinst von falschem Stolz, blinder Rache und verletzten Gefühlen.

Private Entwicklungen
Doch auch privat läuft es nicht gut. Barbara hat nach dem Tod ihres Vaters die alleinige Verantwortung für ihre Mutter, die sehr schwer an Alzheimer erkrankt ist. Doch der Vorschlag, sie in ein Heim zu geben, stößt bei Barbara auf taube Ohren. Thomas Lynley hingegen bemüht sich immer noch um Helen Clyde, die sich eine Auszeit erbeten hat um sich über ihre Beziehung klar zu werden und bei ihrer Schwester untergetaucht ist.

Fazit
Elizabeth George versteht es, wie keine andere, Personen mit allen menschlichen Abgründen zu beschreiben. Die Handlung gewohnt spannend und mit einigen nicht vorhersehbaren Wendungen. Auch die Entwicklung um Thomas Lynley und Helen Clyde und die Geschichte um Barbara Havers sind immer wieder spannend zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, und die Story gut recherchiert. Auch beschreibt Elizabeth George die Orte gut ohne sich in langweiligen Beschreibungen zu verlieren.

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