Denn keiner ist ohne Schuld

Autorenwertung
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Denn keiner ist ohne Schuld

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann Verlag 1996, Taschenbuch, 688 Seiten, € 3,95

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Denn keiner ist ohne Schuld von , Verlag

Thomas Lynley und Barbara Havers ermitteln wieder. (6. Teil)

Inhalt
Deborah St. James leidet unter einer erneuten Fehlgeburt. Sie sucht Trost und Ablenkung in einer Gemäldesammlung in einem Museum. Eine Unterhaltung mit Robin Sage, einem Pfarrer, bringt sie auf die Idee, mit ihrem Mann in ein abgelegenes Dorf im einsamen Lancashire zu fahren um ihre Traurigkeit zu bekämpfen und auch um ihre Ehe zu retten. Doch anstatt der Lösung ihrer Probleme näher zu kommen – der Wunsch nach einem eigenen Kind scheint endgültig unerfüllbar geworden zu sein – erwartet sie in diesem abgelegenen Ort Winslough Erschütterndes: Robin Sage, der Pfarrer, von dem sich Deborah Rat und vor allem auch Trost erhofft hatte, wurde vergiftet. Ein schrecklicher Unfall? Oder ein hinterhältiger Mord?

Das Ermittlerduo
Thomas Lynley, Inspective Detective von Scottland Yard und bester Freund von Simon St. James, der von Deborah zu Hilfe gerufen war, deckt einige Ungereimtheiten auf. Juliet Spence, die Tatverdächtige hat zwar ein sicheres Alibi – sie war am fraglichen Abend mit dem hiesigen Police Constable zusammen – allerdings hätte sie durchaus die Gelegenheit gehabt, den Robin Sage zu töten. Polly Yarkin, die Haushälterin des verstorbenen Pfarrers, läßt auch keinen Zweifel daran, dass sie Juliet für fähig hält. Auch die anderen Bewohner im Dorf sind nicht sehr gut auf Juliet zu sprechen, die sie neu im Ort ist und sich nicht am öffentlichen Leben beteiligt. Barbara Havers hingegen verfolgt eine Spur direkt in London, zu der sie die Tätigkeiten des Pfarrers geführt hatten.

Der Verdacht
Trotz entlastender Aussagen konzentriert sich der Mordverdacht auf Juliet Spence, einer kräuterkundigen Verwalterin des Herrenhauses am Ortsrand. Deborah, Simon und Thomas finden sich plötzlich in einem Strudel aus zerstörten Träumen und falschgeleiteten Gefühlen wieder, der Juliet, den Pfarrer und ihre halbwüchsige Tochter Maggie seit Jahren gefangen hält. Ein Strudel, der alle am Sinn von Gerechtigkeit und Recht zweifeln lässt.

Fazit
Auch im sechsten Fall von DI Lynley und DS Havers faszinieren mal wieder die einzelnen Handlungsstränge, die unvorhersehbaren Wendungen und die tolle Hintergrundrecherche. Der Schreibstil, wie immer, flüssig und auch die Beschreibungen der Personen und Orte sind wie immer gut und detailiert beschrieben, ohne sich in nervigen Einzelheiten zu verlieren. Keine versteht es wie Elizabeth George, einen aufzubauen und zu verfolgen ohne auch den privaten Aspekt der Hauptprotagonisten außer Acht zu lassen. Mal wieder ein sehr gelungenes Buch von Elizabeth George, das Lust macht auf mehr.

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