Denn sie betrügt man nicht

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Denn sie betrügt man nicht

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann 1999, Taschenbuch, 702 Seiten, € 4,99

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Denn sie betrügt man nicht von , Verlag

Der neunte Roman der Inspector-Lynley-Reihe

Inhalt
Thomas Lynley, Detective Inspector von Scottland Yard und dritter Lord von Asherton hat sich getraut. Er hat um die Hand von Lady Helen Clyde angehalten und sie hat ja gesagt. Der Londoner Hitze zum Trotz findet die Hochzeit statt und alle Gäste beneiden das Brautpaar, das anschließend Flitterwochen am Meer verbringen möchte. Bei dieser Hitze in der Stadt, ein Traum. Besonders für Detective Seargant Barbara Havers, Lynleys langjährige Assistentin, die noch immer unter den Folgen eines Berufsunfalls leidet. Deshalb spielt sie mit dem Gedanken, sich ein paar Tage Erholung zu gönnen.

Plötzlich verlässt ihr Nachbar, der pakistanische Universitätsprofessor Azhar mit seiner Tochter Hadiyyah die Stadt. Angeblich für eine wichtige Familienangelegenheit. In den Nachrichten im Fernsehen hört Barbara, dass in der kleinen Küstenstadt Balford-le-Nez ein rätselhafter Todesfall für Aufregung sorgt. Dort wurde ein junger Pakistani ermordet aufgefunden. Zufall?

Die Nachforschungen
Barbara bricht auf eigene Faust auf, um sich in diesem Fall nützlich zu machen. Ihre alte Freundin Emily Barlow, Chief Inspector in Balford-le-Nez ist erst nicht sehr begeistert davon, dass Barbara ihr unter die Arme greifen möchte. Schließlich willigt sie aber ein und lässt Barbara einige Nachforschungen anstellen. Sie findet heraus, dass das Familienunternehmen für das der Ermordete tätig war nicht nur legale Geschäfte macht. Bei weiteren Befragungen stößt sie auf eine Mauer von Hass und Schweigen. Und auch ihr Nachbar und Freund Azhar, der als Berater der Pakistani fungiert, scheint eine Lösung des Falles verhindern zu wollen.

Die Familie für dessen Firma der Ermordete tätig war ist auch nicht sehr hilfreich. Jeder denkt nur an sich. Als sich der Verdacht gegen den Sohn des Firmeninhabers Muhannad Malik erhärtet sieht dieser nur noch eine Chance. Er entführt die kleine Hadiyyah. Azhar bittet Barbara um Hilfe. Doch Emily untersagt ihr jegliche Hilfe. Wird Barbara sich über den Befehl ihrer Vorgesetzten hinwegsetzen und somit ihren Job riskieren? Oder kann Lynley, den Barbara zu Hilfe gerufen hat, die kleine Hadiyyah retten? Und wie wirkt sich das auf die Zusammenarbeit zwischen Lynley und Havers aus?

Fazit

Mal wieder ein super spannendes Buch von Elizabeth George. Sie taucht tief ein in die pakistanischen Bräuche und vermittelt wieder ein grenzenloses Hintergrundwissen über menschliche Abgründe. Auch ist Barbara in diesem Buch wirklich vortrefflich beschrieben. Ihre Art und ihre Zweifel machen das Buch aus – endlich kann sie zeigen, dass sie auch ohne Lynley was leisten kann. Eines meiner Lieblingsbücher aus der Thomas-Lynley-Reihe; man kann es kaum aus der Hand legen!

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