Der alte Mann und das Meer

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Der alte Mann und das Meer

Annemarie Horschitz-Horst (Übersetzer). Rowohlt Taschenbuch Verlag 2012, Taschenbuch, 144 Seiten, € 0,01

Rezension von: Kai2nd | Rezensionsdatum:

Der alte Mann und das Meer von

Inhalt
Hemingways bedeutsames Werk „Der alte Mann und das Meer“ handelt von dem Kampf des Fischers Santiago mit einem mächtigen Marlin, sinnbildlich dem humanistischen Machtkampf gegen die Natur. Unterstützung erhält Santiago von seinem jungen Helfer Manolin.

Trotz Santiagos Erfolglosigkeit sind er und Manolin durch ein dickes Band verbunden
Der seit Wochen erfolglose Fischer Santiago fährt nach 85 Tagen ohne Fang alleine hinaus aufs Meer. Seinen Gehilfen und Freund, den Jungen Manolin, der ihn zuvor begleitete, kann er nicht mehr mitnehmen. Dessen Eltern, haben ihm den Kontakt zu Santiago, aufgrund seiner Fangflaute, verboten. Zuvor hatten die beiden zusammen gefischt und sich oft über Baseball unterhalten.Vor allem über Santiagos großes Idol Joe DiMaggio. Doch nun muss Manolin mit erfolgreicheren Fischern aufs Meer hinausfahren.

Der Kampf des Menschen gegen die Natur
Santiago hofft diesmal endlich einen großen Fisch zu fangen, um endlich wieder seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Tatsächlich beißt nach einiger Zeit ein großer Fisch an. Santiago weiß, dass es sich um einen riesigen Marlin handelt. Da dieser viel zu groß ist, kann er ihn nicht einfach harpunieren und ins Boot hieven. So zieht der Marlin das Boot und versucht verzweifelt zu entkommen. Nach zwei Tagen macht sich auf beiden Seiten Erschöpfung breit. Santiago, dessen Hände kaum noch die Leine halten können, wird zunehmend schwächer. Der Marlin, von zwei Tagen Kampf ebenfalls dem Tode nahe, zieht immer schwächer das Fischerboot.

Am dritten Tag schafft es Santiago, schon fast im Delirium, mit der Harpune den Marlin zu töten. Er ist aber zu erschöpft, das riesige Geschöpf auf sein Boot zu verfrachten. So bindet er den Marlin an die Bootwand und macht sich auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt werden Haie von dem Blut des großen Fisches angelockt. Den ersten kann Santiago noch mit der Harpune vertreiben, währenddessen verliert er jedoch seine Waffe. Doch auch die nächsten Haie kann er mit seinem Messer fernhalten. Als die Nacht einbricht und seine Erschöpfung immer größer wird, schafft er es nicht mehr die Haie zu vertreiben. So haben diese, als er sein Heimatdorf erreicht, den Marlin bis auf das Skelett aufgefressen. Zuhause fällt Santiago in einen tiefen Schlaf und wird von Manolin gepflegt. Die beiden Freunde versichern sich, weiterhin Kontakt zu halten.

Fazit
Ernest Hemingway beschreibt den langen Leidensweg -und Kampf des Fisches, ebenso wie den des Fischers. Das Werk lässt sich in den Realismus einordnen und bekam überaus positive Kritiken. Es ist eines der bedeutsamsten Werke des letzten Jahrhunderts und war einer der Gründe für Hemingways Nobelpreis für Literatur. Ein wundervoll geschriebenes Buch, welches den Konflikt zwischen Mensch und Natur beschreibt und bis heute zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur zählt.

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