Der Augenjäger

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Geschichte
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  • Charaktere
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Der Augenjäger

Sebastian Fitzek. Droemer HC 2011, Gebundene Ausgabe, 432 Seiten, € 18,90

Rezension von: Registano | Rezensionsdatum:

Der Augenjäger von

Quizfrage: wie ist der Name des besten deutschen Krimiautoren? Die Meinungen mögen an dieser Stelle nun auseinander gehen, aber die Verkaufszahlen sprechen für Sebastian Fitzek. Der Berliner schreibt Psycho-Thriller, wie er auch gerne selbst betont, und hat einen gehörigen Output. Jahr für Jahr gibt es einen neuen Roman. Ein schwaches Werk war bisher nicht dabei.

Das nun bei Droemer-Knaur erschienene neue Buch „Der Augenjäger“ ist sozusagen eine Fortsetzung des Romans „Der Augensammler“. Zumindest setzt sich die Geschichte fort und es gibt die gleichen Protagonisten. Dieses Mal geht es um Dr. Suker, einen der besten Augenchirurgen der Welt. Das Problem ist: er ist ein Psychopath. Tagsüber führt er komplizierteste Operationen am menschlichen Auge durch und in der Nacht widmet er sich seinen ganz besonderen Patientinnen und das auf widerwärtige Art. Er vergewaltigt Frauen und entfernt ihnen die Augenlider.  Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Die aus dem Augensammler bekannte blinde Physiotherapeutin Alida Gregoriev, die als Medium gilt, wird von der Polizei um Mithilfe gebeten. Und plötzlich gibt es Verbindungen zu dem Fall, der aus dem Augensammler bekannt ist. Die meisten Personen von „damals“ spielen plötzlich wieder eine Rolle und fast nichts ist so, wie man es als Leser gedacht hat. Das vermeintliche Medium sieht sich mit Situationen konfrontiert, die sie überfordern. Und die Polizei wirkt auch bemerkenswert hilflos. Dr.Suker hingegen bekommt Oberwasser. Doch alles kommt anders, als es scheint, soviel sei verraten.

Zwar schreibt der Autor im Vorwort zum Augenjäger, dass man das neue Buch auch lesen kann, wenn man den Vorgängerroman nicht kennt, aber besser ist es ohne Frage das Vorwissen zu besitzen. Gute Psycho-Thriller zeichnen sich letztlich durch gute und überraschende Wendungen aus. Darauf ist Fitzek spezialisiert und so jagt auch in seinem neuen Werk eine Überraschung die nächste. Vielleicht ist es manchmal sogar zu viel, was auf den Seiten passiert. Im Grunde geht es hin und her, vor allem wenn man das erste Buch dieser kleinen Serie mit einberechnet. Das ist andererseits aber auch positiv, denn das Buch ist spannend und alles andere als langweilig. Aber man muss als Leser gut aufpassen, wenn man der Geschichte wirklich folgen möchte.

Bald kommt der erste Fitzek-Film ins Kino. „Das Kind“ ist auch als Roman sehr zu empfehlen, wie überhaupt dieser Autor eine Entdeckung lohnt. Eine Erkenntnis, die sich in diesen Wochen bestätigt hat.

Fazit

Auch wenn es übertrieben klingt, ist jeder Roman von Sebastian Fitzek den Kauf wert! „Der Augenjäger“ ist aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, nicht die ideale Einstiegsdroge, aber auf Dauer sollte und wird jeder Fitzek-Entdecker dieses Werk lesen.

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