Der Bankräuber

Autorenwertung
  • Humor
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  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Sprecher
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  • Gesamt
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Der Bankräuber

Bibi Blocksberg. Kiddinx Media Gmbh (Kiddinx) 2009, Audio CD, € 4,99

Rezension von: Evi | Rezensionsdatum:

Der Bankräuber von

Tracks: 1. Bibi Blocksberg … Der Bankräuber

Die kleine Hexe Bibi Blocksberg hat beim Stöbern in Mamis Hexenbuch einen interessanten neuen Hexspruch entdeckt: Mit ihm kann man Hunde zum Sprechen bringen.

Bibi findet diese Idee toll und möchte ihn sofort ausprobieren. Zusammen mit ihrem Bruder Boris wählt sie für den ersten Versuch Fiffi aus, den Dackel von Frau Paschulke aus der Nachbarschaft.

Und tatsächlich schafft es Bibi, den Hund zum Sprechen zu bringen.

Leider entpuppt sich Dackel Fiffi als ziemlich frech und Bibi bekommt Ärger für ihre heimliche Hexerei. Mutter Blocksberg sieht es ohnehin nicht gerne, wenn ihre Tochter hext.

Kurz darauf erschüttert Neustadt die Nachricht, dass die Bank überfallen wurde. Der Nachtwächter ist eingeschlafen und lediglich sein bellender Hund Hasso hat den Einbrecher gesehen, aber der kann natürlich nichts sagen. Verschwunden sind eine Million Mark.

Wenn Hunde aus dem Nähkästchen plaudern

Der Nachtwächter aber hat von Bibis Hexerei gehört und erzählt der Polizei davon. Der ermittelnde Polizist will einen Versuch wagen – vielleicht kann Bibi Blocksberg ja wirklich hexen und Hasso zum Sprechen bringen …

Um den Bankraub geht es in dieser Folge erst recht spät – zunächst stehen Bibis Hundehexereien im Vordergrund, dann ein Konflikt mit Schulkamerad Harry, der sein geliehenes Geld von Boris zurück fordert.

Wer also erwartet, dass es hier sofort um einen Kriminalfall geht, der muss geduldig sein. Überhaupt ist die Geschichte nicht so spannend, wie man meinen möchte aufgrund des Titels – denn wer der Übeltäter ist, das erahnt der Hörer recht schnell.

Selbst Kinder im Vorschulalter werden hier auf keine falsche Fährte gelockt, sondern können sich rasch denken, wer der Bankräuber ist. Die Folge macht dennoch Spaß, was vor allem an den vielen witzigen Szenen liegt.

Der Nachtwächter hat einen trockenen Humor, trotz all der Aufregung und ist sehr sympathisch – sehr lustig der Moment, als er verrät, dass Hasso gerade verliebt ist und der Hund rot wird.

Der Polizist ist gewiss kein zweiter Sherlock Holmes, hält sich allerdings wohl für ziemlich scharfsinnig, was den Komikfaktor noch erhöht. Bibi hat in dieser Folge auch wieder einmal viele Gelegenheiten zu frechen Sprüche – etwa wenn sie Harry erklärt, dass sie zuhause wenig fernsehen: „Wir leben lieber direkt.“

Bei der Sprecherbesetzung fällt Fans der Serie sofort auf, dass Bibi Blocksberg ausnahmsweise nicht von ihrer Stammsprecherin gesprochen wird. Wie in der Folge davor und der danach ist hier Katja Nottke als Bibi aktiv.

Sie macht ihre Sacher nicht schlecht, ihre Stimme ist aber gewöhnungsbedürftig und klingt doch recht stark verstellt, um kindlich zu klingen.

Manfred Schuster überzeugt als Bankdirektor, nachdem man ihn sonst auch oft als Bibis Schuldirektor hört, Otto Czarskis raue freundliche Stimme passt wiederum sehr gut zum netten Nachtwächter.

Fazit

Ordentliche Bibi-Folge, die gut unterhält, vor allem dank der zahlreichen witzigen Dialoge. Die Sprecher überzeugen, auch wenn Bibi eine andere Stimme hat, die nicht an das Original heran reicht.

Die Spannung ist allerdings nicht ganz so hoch wie erhofft.

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