Der Geist im Spiegel

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Der Geist im Spiegel

Dagmar Weischer (Übersetzer). cbj 2001, Taschenbuch, 128 Seiten, € 0,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

R. L. Stine: Gänsehaut Der Geist im Spiegel

Als ihm seine Eltern neue Möbel für sein Kinderzimmer kaufen, soll das eine Überraschung für Jason sein. Auch ein alter Spiegel gehört zu den neuen Einrichtungsgegenständen.

Ist mit dem Spiegel auch wirklich alles in Ordnung? Genau daran hat Jason von Anfang an seine Zweifel. Manchmal sind sonderbare Schatten darin zu sehen. Und eines Tages ist nicht nur Buzzy, der Hund der Familie, sondern auch Jasons bester Freund Fred spurlos verschwunden.

Hier liegt Band 55 der aus Amerika stammenden Jugendbuchreihe vor.

Eine Besprechung

Die Handlung bietet eine kinder- und jugendlichengerechte Mischung aus Fantasy- und Horrorelementen. Sie ist nach dem typischen Strickmuster (oder kann ich hier auch scherzhaft Häkelmuster sagen?) der Gänsehaut-Serie aufgebaut.

Da gibt es drei Jugendliche, nämlich Jason, den Hauptdarsteller, seine Schwester Claudia und seinen besten Freund Fred. Sie leben in einem namenlosen Ort, wahrscheinlich in Amerika. Nein, um es gleich vorwegzunehmen: Shadyside und die Fear Street, die Stine sonst so gerne in seine Geschichten einbaut, werden hier nicht erwähnt.

Wir Leser lernen die Kinder (einschließlich Jasons Familie) in ihrem ganz normalen Alltag kennen. Das Grauen schleicht sich bei einem der Kinder so ganz allmählich in den Alltag ein, ohne daß die Erwachsenen etwas davon mitbekommen, geschweige denn ihm glauben. Das Kind muß den Kampf gegen das Unheimlich ganz für sich alleine ausfechten.

Hört sich ganz schon geschwollen und theoretisch an, nicht wahr? Ganz egal, wie man es aber ausdrückt, ändert sich aber nichts daran, daß dem so ist. Stine hat hier eine schlichte, einfache Masche (nein, keine Laufmasche) gefunden, wie er spannende Geschichten für Kinder und Jugendliche schreiben kann.

Und spukende Orte, Geister, Gespenster, Monster, Maschinenmenschen und ähnliches kommen ja auch in Gruselgeschichten für Erwachsene vor. Oft sogar in wesentlich schlimmerer Form. Stine kann in dieser Hinsicht aus dem Vollen schöpfen…

Eine persönliche Beobachtung

Da ich persönlich in Duisburg wohne und arbeite, leihe ich mir die Bücher von R. L. Stine in der örtlichen Stadtbücherei aus. Dort sind sie in größerem Umfang vorhanden. Im lokalen Buchhandel sind sie mir bislang noch nicht sonderlich, um nicht zu sagen: überhaupt nicht aufgefallen. Die Suche im Internet ist da schon ein wenig schwieriger. Ein Weg wäre es, bei Random House über die Schiene cbj Kinder- und Jugendbücher in der Spalte Zur Profisuche den Namen „R. L. Stine“ einzugeben. Dort ist dann eine Liste mit den Büchern des US-amerikanischen Autoren erhältlich. Wer möchte, kann sich die Bücher dann direkt beim Verlag bestellen.

Ein Fazit

Wie kann ein Fazit aussehen? Wie schon gesagt: Hier liegt ein typischer Vertreter der Jugendbuchreihe vor. Die Geschichte wird lebhaft und spannend erzählt. Ich persönlich habe es zwar geschafft, das Buch an einem einzigen Tag zu lesen, bin aber auch kein Maßstab. Schließlich war das Wetter draußen so ungemütlich, kalt, windig und regnerisch, daß das Lesen eines Buches eine gute Alternative war.

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