Der Himmel von Hollywood

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Humor
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  • Besetzung
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  • Gesamt
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Der Himmel von Hollywood

Burt Reynolds (Hauptdarsteller). Universal Pictures Germany GmbH 2004, DVD, € 3,93

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Der Himmel von Hollywood

Inhalt
Die drei ehemaligen Hollywoodgrößen Floyd, Kage und Tom treffen sich auf der Beerdigung eines Freundes wieder. Die Karriere der drei hat in finanzieller Hinsicht schon einmal deutlich vielversprechender ausgesehen. Kage ist ein ehemaliger Actionheld und mittlerweile dem Alkohol verfallen, Tom, der als Jungstar groß gefeiert wurde, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und Floyd verdingt sich als Installateur und kann sich damit so gerade über Wasser halten. Den Job hat er im Übrigen auch nur aufgrund seiner einstigen Berühmtheit bekommen.

Auf der Beerdigung schwelgen die drei in Erinnerungen, bemitleiden sich gegenseitig und trinken gemeinsam über den Durst. Doch das Saufgelage findet ein jähes Ende als die drei eine übel zugerichtete Leiche am Hollywood Sign finden. Erschwerend kommt hinzu, dass Floyd diesen Mann sogar kannte. Es ist Toni, ein Gangster – Floyd hatte ihn kurz zuvor in einer Mafiavilla gesehen, in der er einen Auftrag zu erledigen hatte.

Die drei sind völlig ratlos. Gemeinsam beratschlagen sie, was zu tun ist. Sie sind sich einig darüber, die Polizei nicht zu alarmieren. Stattdessen verstecken sie die Leiche erst einmal und beginnen mit der Observation der Mafiosi. Sie wollen den richtigen Moment abwarten, um von den Gangstern eine größere Summe Geld erpressen zu können. Damit hätten sich all ihre Sorgen für immer erledigt. Doch der Plan verlangt ihr ganzes Können als Schauspieler. Zunächst scheint ihr Plan aufzugehen, doch dann erkennt Tom beim Aushorchen der Villa plötzlich eine Stimme wieder. Es ist die Stimme seiner ehemaligen Geliebten Paula – und so gestaltet sich die Umsetzung des Plans dann doch komplizierter als erwartet…

Fazit
Der Regisseur gab mit „Der Himmel von Hollywood“ sein Regiedebüt auf amerikanischem Boden. „Der Himmel von Hollywood“ basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman von Leon de Winter. Dieser schrieb dann auch das Drehbuch zum Film. Der Film wirkt dann jedoch leider ein wenig unausgereift. Zu Anfang macht er neugierig auf mehr, und das Ende ist sehr amüsant, doch der Film plätschert ansonsten leider nur so dahin.

Wortmann gelang es jedoch, für den Film namhafte Stars zu engagieren, die den Film etwas aufwerten. zeigt eine tolle schauspielerische Leistung und beweist, dass er seinen Witz und seine Schlagfertigkeit aus früheren Tagen noch nicht verloren hat. Auch und Tom Berenger verkörpern ihre Rollen sehr überzeugend. Die Strategie des Regisseurs, die Charaktere der drei alternden Hollywoodstars tatsächlich mit drei alternden Hollywoodstars zu besetzen geht dabei voll und ganz auf. So ergeben sich wahre Film- im-Film-Momente, die wohl mitunter zu den besten Szenen des Films gehören.

Dennoch hätte aus dem Drehbuch noch mehr herausgeholt werden können. „Der Himmel von Hollywood“ ist somit eine gelungener Film, aber sicher nicht das, was man eine „überragende Literaturverfilmung“ nennt – nett gemacht und zeitweise wirklich amüsant, mehr jedoch (leider) nicht.

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