Der Joker

Autorenwertung
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Der Joker

Alexandra Ernst (Übersetzer). cbt 2008, Taschenbuch, 448 Seiten, € 8,99

Rezension von: DieBücherDiebin | Rezensionsdatum:

Der Joker von

Inhalt

Ed Kennedy ist 19 und führt das eher unspecktakuläre Leben eines Taxifahrer. Das einzig Besondere ist vielleicht das er wegen seines Berufs vortäuscht 20 zu sein und das er einen ziemlich alten Hund namens Türsteher hat. Als Ed jedoch mit seinen Freunden in einen Banküberfall geraten, wendet sich alles. Ed schafft es den Bankräuber auszuknocken und den Überfall zu verhindern. Als Held gefeiert freut sich der Taxifahrer über diesen kleinen Erfolg, bis er schließlich eine Spielkarte in seinem Briefkasten entdeckt, auf der drei Adressen angegeben sind. Es handelt sich um das Ass eines Kartendecks. Ed fährt zu jeder der drei Adressen und stellt fest, das es nun seine Aufgabe ist, den Leuten die bei den besagten Adressen wohnen zu helfen. Da wäre eine junge Mutter die jede Nacht von ihrem betrunkenen Mann vergewaltigt wird. Bei der nächsten Adresse wartet eine schreckliche einsame alte Dame auf jemanden, der sich mit ihr abgibt und beim Haus trifft Ed auf eine 15-jährige mit null Selbstbewusstsein, die jeden Morgen barfuss joggen geht. Ed schafft es tatsächlich die Probleme der Leute aus der Welt zu schaffen. Die junge Mutter wird ihren Mann wahrscheinlich nie wieder sehen, die alte Dame hat endlich wieder jemanden in ihren Leben und das Mädchen erkennt ihre eigene Schönheit und worauf es ankommt.

Ed freute sich darüber, die Aufgaben der Karte gemeistert zu haben, als erneut ein Ass in seinem Briefkasten liegt, mit einer neuen Aufgabenstellung. Nun ist dem 19-jährigen klar, das dies solange weitergehen wird, bis alle Asse des Kartendecks waren. Das heißt 4 Karten mit mehrern Aufgaben, die es zu meistern gilt. Doch das ganze hat nicht nur seinen Nachteil. Ed lernt eine Menge Leute kennen denen er erfolgreich hilft und so langsam entwickelt sich in ihm eine Sucht. Er hat förmlich das Verlangen nach mehr Spielkarten, um Leuten zu helfen aus ihren Problemen zu finden oder um ihnen einfach nur ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Ed schafft es drei der vier Spielkarten abzuarbeiten. Bei dem letzten Ass stutzt er jedoch. Auf der Karte stehen drei Namen, die Namen seiner besten Freunde. Dies sollte wohl die für ihn schwerste Aufgabe werden, da die offensichtlichen Probleme von ihnen für Ed kaum sichtbar sind, da er tagtäglich mit ihnen konfrontiert wird. Er arbeitet sich mühsam durch und erfährt viele neue Dinge über seine Freunde und am Ende schafft er es tatsächlich, ihnen zu helfen. Er wiegt sich in der Gewissheit von nun an ein ruhiges Leben mit dem Türsteher zu leben, bis schließlich eine letzte Karte in seinem Briefkasten landet.

Der Joker

Ed kann nicht fassen, was für eine Adresse auf der Spielkarte steht. Es ist seine Eigene.

Fazit

„Der Joker“ ist ein wahrlicher Erfolg in Sachen Jugendbuch. Da Markus Zusak mein Lieblingsautor ist seit „die Bücherdiebin“, habe ich mich von Anfang an darauf eingestellt das dieses Buch gut werden würde, aber meine Erwartungen wurden tatsächlich noch übertroffen. Allein der Hintergedanke und das System der Geschichte ist eine Meisterleistung an Kreativität, die man nur wenigen Autoren zuschreiben kann. Die Geschichte war sehr bewegend, spannend und emotionsvoll geschrieben und langsam fällt es mir schwer mich zu entscheiden, was nun eigentlich mein Lieblingsbuch ist, da Markus Zusak immer noch einen draufsetzt. Wer einen Roman sucht, an dem man sich die Finger wund lesen kann, hat mit dem Joker das große Los gezogen… oder wohl eher das Ass.

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