Der kleine Vampir

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Der kleine Vampir

Amelie Glienke (Illustrator). Rowohlt Taschenbuch Verlag 1979, Taschenbuch, 128 Seiten, € 5,98

Rezension von: Evi | Rezensionsdatum:

Der kleine Vampir von

Der achtjährige Anton Bohnsack ist ein riesiger Vampirfan. Er liebt Bücher und Filme über Vampire, auch wenn seine Eltern das gar nicht so gerne sehen, wie viel er sich mit dem Thema beschäftigt – daher schaut er die Filme meist heimlich, wenn seine Eltern samstagabends ausgehen.

An einem dieser Samstage ist Anton wieder allein. Plötzlich klopft etwas an seine Fensterscheibe – und er traut seinen Augen kaum, aber es sieht aus wie ein richtiger Vampir. Tatsächlich ist es ein Vampirkind, das sich als Rüdiger von Schlotterstein vorstellt. Rüdiger möchte Anton auch nicht beißen, sondern sich viel lieber mit ihm unterhalten, beispielsweise über dessen Vampirbücher. Nach dem ersten schrecken stellt Anton fest, dass Rüdiger richtig sympathisch ist.

Von nun an kommt Rüdiger seinen neuen Freund Anton regelmäßig nach Sonnenuntergang besuchen. Bald lernt Anton auch dessen jüngere Schwester Anna kennen, die noch Milch statt Blut trinkt und rasch für Anton zu schwärmen beginnt. Die erwachsenen Vampire aus der Familie Schlotterstein dürfen aber auf keinen Fall etwas von dieser Freundschaft erfahren – Vampiren ist es nämlich verboten, mit Menschen Freundschaft zu schließen. Anton wiederum muss die abendlichen und nächtlichen Besuche seiner beiden neuen Freunde vor seinen Eltern verbergen …

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Mit den vielen Geschichten um den kleinen Vampir Rüdiger von Schlotterstein, der mit seinem Menschenfreund Anton so manches Abenteuer erlebt, erschuf Angela Sommer-Bodenburg seinerzeit eine der nach wie vor beliebtesten Figuren der modernen Kinderbuchliteratur. Der erste Band dieser Reihe ist sowohl spannend als auch lustig und in einem kindgerechten Rahmen gruselig. Vampire sind hier nicht in erster Linie Horrorgestalten, sondern können auch sehr sympathisch sein. Der kleine Vampir Rüdiger ist selbst nicht besonders mutig, er fürchtet sich vor der Dunkelheit. Und Anna hat sogar noch gar keine Vampirzähne und ist ein sehr liebenswertes Mädchen.

Angst müssen Kinder bei der Lektüre also gewiss nicht bekommen, stattdessen ist es richtig aufregend, die Abenteuer von Anton mit seinen beiden neuen Freunden zu verfolgen – beispielsweise bekommt Anton einen Vampirumhang geliehen und kann damit genauso fliegen wie ein Vampir. Besonders spannend wird es stets, wenn Antons Eltern kurz davor sind, hinter die ungewöhnliche Freundschaft ihres Sohnes zu kommen. Anton bleibt schließlich nichts anderes übrig, als seine beiden Freunde offiziell zum Kaffee einzuladen und vorzustellen – natürlich mit reichlich Schminke als Menschen verkleidet. Der erste Band macht auf alle Fälle viel Lust, sich gleich auf die nächsten Bücher der Reihe zu stürzen. Die einfache Sprache macht das Buch ideal für Kinder im Grundschulalter, die bereits sicher im Lesen sind – zugleich ist es nicht dick und auch die einzelnen Kapitel sind stets kurz gehalten.

Fazit

„Der erste Band der Reihe um den kleinen Vampir Rüdiger von Schlotterstein ist ein rundum gelungenes Buch für kleine Leser, die sich gerne mal ein bisschen gruseln und aufregende Geschichten mögen.

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