Der Mädchensammler

Autorenwertung
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Der Mädchensammler

Charlotte Breuer (Übersetzer). Ullstein 2006, Taschenbuch, 395 Seiten, € 0,52

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Der Mädchensammler von

Hintergrund
Dieses Buch ist der fünfte Roman um die Gesichtsrekonstrukteurin Eve Duncan, die gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Joe Quinn und ihrem Freund und Unternehmermillionär Logan sowie ihrer mittlerweile fast erwachsenen Adoptivtochter Jane gefährliche Abenteuer besteht.

Inhalt
In diesem Buch ist Jane, die mittlerweile 17-jährige Adoptivtochter von Eve, Hauptgegenstand der Handlung. Ein geistesgestörter, aber dennoch sehr intelligenter Mann namens Aldo tötet Frauen und zieht ihnen mit einem Skalpell das Gesicht ab. Sein Vater war Archäologe und besonders von der antiken „Cira“ so besessen, dass er darüber seinen Sohn vernachlässigte. Daher ermordet Aldo nun Frauen, die dieser „Cira“ ähnlich sind (daher der Titel „Der Mädchensammler“), um die Welt von „Cira“ zu befreien. Unglücklicherweise sieht Jane am meisten nach Cira aus und hat zudem eine starke Aura, strahlt Selbstbewusstsein aus und soll daher das „Meisterstück“ von Aldo werden.

Der attraktive Lebemann Trevor, der Aldo von früher kennt und diesen vernichten will, macht sich daher mit der Familie bekannt, um Aldo zu stellen. Jane bekommt bereits seit einiger Zeit Alpträume um einen dunklen Tunnel und einen Vulkanausbruch, und es stellt sich heraus, dass sie auf irgendeine Weise mit „Cira“ verbunden ist. Sie will sich von Aldo nicht einschüchtern lassen, sondern überlegt sich zusammen mit Eve, Joe und Trevor, wie sie ihm eine Falle stellen kann (hier kommt Eves Spezialgebiet, die Gesichtsrekonstruktion, ins Spiel). Trevor, der von Jane sehr fasziniert ist, aber versucht, ein rücksichtsloses und geldgieriges Bild von sich selbst zu präsentieren, reist daher nach Italien in die Gegend des Vesuvs, wo „Cira“ vor 2000 Jahren gelebt hat, und bereitet die Falle vor. Aldo weiß jedoch so viel von Jane und ihrer Familie und ist stets aktuell über deren Schritte informiert, dass es sehr gefährlich für alle wird.

Fazit
Wiederum ein sehr gelungener Roman um Eve Duncan. Was an den Romanen um Eve Duncan immer wieder gefällt, ist, dass es nicht jedes Mal nur Geschichten um Eve sind, sondern dass Eve jeweils zwar eine wichtige Rolle spielt, die Handlung aber nach und nach auf andere Hauptakteure ausgeweitet wird. So kommt stets ein anderer Aspekt mit in die Bücher, die sowohl in Serie gelesen als auch jedes für sich interessant und problemlos verständlich sind.

Etwas schade und ärgerlich ist, dass es jeweils andere Übersetzer in der Reihe sind, so dass am Anfang des Buches der Eindruck entsteht, dass der Übersetzer die Folgen vorher nicht kennt, da auf dem Klappentext die Rede davon ist, dass Eves tote Tochter, die im Band „Komm, dunkle Nacht“ beerdigt wurde, noch immer vermisst sei. Erst nach zahlreichen Seiten klärt sich auf, dass Joe damals, als das Skelett gefunden wurde, die Beweismittel bzw. die Analyse, die bestätigten, dass es sich um Bonnie handelte, manipuliert hat, um Eve endlich die Ruhe zu geben, ihre Tochter gefunden zu haben und beerdigen zu können. Dies hätte man deutlich besser am Anfang darstellen können, um dem Leser unnötige Verärgerung zu ersparen. Ansonsten ist „Der Mädchensammler“ wieder ein absolut lohnender Thriller von Iris Johansen.

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