Der Sandmann

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Der Sandmann

Manfred Wacker (Herausgeber). Reclam 1980, Taschenbuch, 96 Seiten, € 2,00

Rezension von: Jane | Rezensionsdatum:

Der “ von . Hoffmann

Inhalt:

Nathanael schreibt in voller Angst und Verzweiflung einen Brief an den Bruder seiner Verlobten. Die Begegnung mit einem Wetterglashändler hat bei ihm die Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit hervorgerufen. Wenn er abends mit seinen Eltern und seiner Schwester am Tisch gesessen hatte und er zu Bett gehen sollte, sagte der Vater immer, dass der Sandmann komme. Als ihm eine alte Frau dann die Geschichte vom Sandmann, einem bösen Mann, der zu den Kindern kommt, die nicht einschlafen wollen und ihnen Sand in die Augen wirft, sie ihnen hinausreisst und dann seinen eulenartigen Kindern, welche im Mond wohnen, zum Essen mitgibt erzählt, bekam der sonst so mutige Nathanael es mit der Angst zu tun, denn er hörte Nacht für Nacht Schritte die Treppe hinauf in seines Vaters Zimmer kommen. Der Sandmann wurde für ihn zu einem grässlichem Gespenst.

Seine Neugier wuchs immer mehr, bis er sich eines Abends in dem Zimmer seines Vaters versteckte und dort auf den Sandmann wartete. Als sich die Tür des Zimmers öffnet, muss er erkennen, dass es sich bei dem Sandmann um den alten Advokaten Coppelius handelt, der manchmal mit ihnen zu Mittag ist. Doch schlimmer hätte die Person des Sandmanns für Nathanael gar nicht sein können. Coppelius ist in seine Augen ein Mann mit dickem unförmigem Kopf, buschigen Augenbrauen und beharrten großen Händen. Die Kinder ekeln sich regelrecht vor ihm.

Der Vater und Coppelius beginnen in einem kleinen Wandschrank, alchimistische Experimente durchzuführen. Als Coppelius Nathanael entdeckt, droht er ihm, ihm die Augen hinaus zu reißen, jedoch schraubt er ihm nur Arme und Beine ab und steckt sie an verschiedene Stellen. Daraufhin wird Nathanael vom Fieber befallen. Eines Abends stirbt der Vater bei einem Experiment mit Coppelius. Als dieser flieht, beschließt Nathanael sich zu rächen.

Nathanaels Verlobte Clara und deren Bruder Lothar glauben Nathanael nicht und reden ihm ein, dass es den Sandmann und damit den bösen Coppelius gar nicht gibt.

Zurück an der Uni, entdeckt Nathanael eine junge Frau im Haus des Professors Spalanzani. Er verliebt sich in sie. Doch warum sagen alle anderen dass sie kalt und seelenlos wirkt? Wer ist diese Frau und hat Nathanael sein Trauma wirklich überwunden?

Fazit:

In E.T.A. Hoffmanns Werk „der Sandmann“ geht es um Nathanael, einem jungen Mann der mit einem Trauma aus seiner Kindheit konfrontiert wird, welches ihn sichtlich mitnimmt.

„Der Sandmann“ ist ein recht kurzes Werk, jedoch voll von interpretatorischem Potential. Die genau Darstellung und Beschreibung z.B. der Geschichte vom Sandmann sind sehr gut gelungen. Das Buch wirkt auf den ersten Seiten ein wenig verstörend, wird aber mit jeder Seite besser. Von der Handlung her jedoch kein besonders gutes Buch. Alles in allem jedoch ganz nett.

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