Der Schatten des Windes

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Der Schatten des Windes

Peter Schwaar (Übersetzer). Suhrkamp Verlag 2005, Taschenbuch, 562 Seiten, € 6,35

Rezension von: katharina | Rezensionsdatum:

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon

Inhalt

Alles beginnt mit dem „Friedhof der Vergessenen Bücher“ in Spanien während der Franc0-Ära. Wir lernen den 10-jährigen Daniel Sempere kennen und begleiten sein Leben von 1945 bis 1966.  An einem Sommermorgen, es dämmert noch in jenem Jahr 1945, darf er seinen Vater an einen Ort begleiten, der nicht für jeden bestimmt ist. Sie klopfen an ein Tor und wenig später öffnet sich eine Tür und sie stehen im „Friedhof der vergessenen Bücher“. Daniel greift sich zielsicher ein besonderes Buch. Ein Buch das sein Leben verändern wird. Es ist geschrieben von einem Autor der aus der gleichen Gegend kommt mehr weiss man leider nicht. Das Buch nennt sich „Der Schatten des Windes“ und zieht Daniel so sehr in seinen Bann. Er will genau erfahren was aus dem Autor geworden ist, wieso die Kapitel teilweise so traurig aber auch liebevoll geschrieben wurden. 

Mit seinem Interesse an diesem Autor weckt er Erinnerungen bei Menschen die dazu führen, dass auch sein Leben in einen Strudel hineingezogen wird, den er in seinem Alter noch nicht ganz überblicken kann. Wieso wird nicht nur Daniel von einer merkwürdigen Gestalt beobachtet? Warum will diese Person alle Exemplare verbrennen? Wieso will er nicht, dass Daniel die Geheimnisse lüftet? Was macht diese Gestalt in einem Haus das verfällt?  Welches grausames Schicksal hat der Autor und seine große Liebe ereilt?

Autor

wuchs in Barcelona auf. Nach seinem Besuch der Jesuitenschule und es Studiums arbeitete er in einer Werbeagentur entschied sich letztendlich für das Schreiben. Während seiner Zeit in Los Angeles arbeitete er als Drehbuchautor und Korrespodent spanischer Zeitungen. Er kehrte jedoch 2004 wieder nach Barcelona zurück. Mit dem Buch „Der Schatten des Windes“ schaffte er es über drei Jahren auf der Bestsellerliste zu bleiben. 2005 erhielt er den Barry Award in der Kategorie Erstlingsroman für dieses Buch.

Fazit

Ein Buch welches in 30 Sprachen übersetzt wurde und Millionen von Anhängern gefunden hat muss etwas ganz Besonderes sein. Ich bekam dieses Buch geschenkt mit dem Hinweis: Das ist ein Bestseller. Vielleicht hatte ich daraufhin zu viel erwartet. Die ersten Seiten empfand ich als langweilig, langatmig und kalt. Es hat mich nicht sofort in seinen Bann gezogen. Ich musste mich erst an den teils morbiden und traurigen Charme dieser Zeit gewöhnen. Als ich jedoch, hineintauchte in diese Geschichte hatte ich das Gefühl es ergeht mir wie Daniel. Es ließ mich nicht mehr los zu erfahren was passierte. Ich hoffte und bangte mit Daniel und mit Julián Carax und war erstaunt welche Zufälle und Enttäuschungen in beider Leben zu verarbeiten waren. Ein Buch welches mich letztendlich fesselte.

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