Der Schreckensfisch

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Der Schreckensfisch

Günter W. Kienitz (Übersetzer). cbj 1999, Taschenbuch, 128 Seiten, € 0,01

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Gänsehaut Der Schreckensfisch

Hier liegt Band 33 der Horror-Jugendbuchreihe des US-amerikanischen Autoren vor. Das Buch erschien 1999 im C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag, der seinen Sitz in München hat. Wie gewohnt ist das Buch 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Billy (sein richtiger Name lautet William Deep jun.) verbringt seine Sommerferien zusammen mit seiner Schwester Sheene und seinem Onkel Dr. George Deep, der Meeresbiologe ist und die ganze Zeit über nur mit seinem Spitznamen „Dr. D.“ angesprochen wird. Der Onkel ist der stolze Besitzer eines Bootes. Sie erkunden – wie könnte es bei diese Fallgestaltung anders sein – die Unterwasserwelt der Karibik. Sie stoßen schon bald auf mysteriöse Kreaturen. Die Fische, Krebse und Quallen vor Ort haben gigantische Körpergrößen erreicht. Auch die Fische, die Billy in seinem Aquarium hält, wachsen bald auf exorbitante Größen.

Eine Besprechung

Die Geschichte weist einige Besonderheiten auf. Die Geschichte spielt auf hoher See, nicht auf dem amerikanischen Festland, noch nicht einmal in den USA selbst. Dementsprechend groß ist das Gebiet, in dem die Handlung spielt.

Die Geschichte spielt in den Sommerferien. Die Kinder sind also aus ihrem gewohnten Alltag herausgerissen. Themen wie Schule, Freunde, die Eltern, das eigene Kinderzimmer und das vertraute Umfeld spielen keine Rolle; die Kinder müssen sich also in einer ungewohnten Umgebung zurechtfinden.

Hier wird mit offenen Karten gespielt. Es ist offensichtlich, wer warum gegen wen kämpft. Feind und Freund, Gut und Böse – diese Fronten sind geklärt.

Eine Einordnung

Das Buch ist eindeutig in das Gruselgenre einzuordnen. Es gibt eine ganz reale Bedrohungssituation für die Kinder und ihren Onkel, die plötzlich und unerwartet mitten in ihrem Alltag über sie hereinbricht. Auch wenn die Lösung schon recht schnell bekannt wird, ist die Gefahr damit noch lange nicht gebannt. Abenteuerelemente kommen also hinzu.  Die Geschichte erinnert an eine harmlose Variante des Weißen Haies; hier an King Kong zu denken verbietet sich einfach schon deswegen, weil die Handlung nicht an Land, sondern auf hoher See spielt.

Die Geschichte wird durchaus zielgruppenorientiert erzählt. Die Handlung wird also leicht verständlich präsentiert. Für Erwachsene ist sie aber zu oberflächlich geraten. Was auch daran liegt, daß der Zufall eine zu große Rolle spielt. Was für Kinder durchaus gute Unterhaltung sein mag, ist für Erwachsene hart an der Grenze zum Unglaubwürdigen, nämlich die geballte Form des Zufalls. Können die Kinder in anderen Geschichten das Grauen aus eigener Kraft überwinden, ist hier überhaupt nichts davon zu spüren. Es bedarf schon vieler literarischer Kunstgriffe, um die Handlung zu einem guten Ende zu führen.

Das Fazit

Kinder werden diese Geschichte durchaus mögen. Als Erwachsener sollte man allerdings die Finger davon lassen.

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