Der seltsame Fall des Benjamin Button

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Besetzung
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  • Handlung
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Inhalt
Im August des Jahres 2005 wütet über New York der Hurrikan Katrina und steuert unaufhaltsam auf die Golfküste zu. Zu diesem Zeitpunkt bittet Daisy, die im Sterben liegt, ihre Tochter Carolina ihr aus einem Buch vorzulesen. Das Buch ist ein Tagebuch, geschrieben von Benjamin Button. Benjamins und Daisys Leben sind untrennbar miteinander verbunden. Benjamin Button wurde 1918 am letzten Tage des Krieges geboren – unter sehr ungewöhnlichen Umständen wie er selbst sagt. Er hatte den Körper eines Säuglings, aber die äußerliche Erscheinung eines Greises.

Während der Entbindung stirbt seine Mutter und von seinem Vater wird er noch in der Nacht seiner Geburt ausgesetzt. Die farbige Altenpflegerin Queenie findet ihn und zieht ihn wie einen eigenen Sohn groß. In ihrem Seniorenheim verlebt der Junge seine Kindheit. Im Seniorenheim trifft Benjamin auch zum ersten Mal auf Daisy, die zumindest geistig das gleiche Alter erreicht hat wie Benjamin selbst. In ihr findet er eine Seelenverwandte.

Während er heranwächst, körperlich jedoch immer jünger wird, heuert er bei Captain Mike auf einem Schlepper an und beginnt dort eine Affäre mit der Frau eines britischen Spions. Dann kämpft Benjamin im zweiten Weltkrieg in einer Seeschlacht. Mit Daisy bleibt er all die Jahre über in Kontakt. Diese hat inzwischen eine Karriere als Balletttänzerin gemacht. Als Benjamin und Daisy in der Mitte ihres Lebens angekommen sind, sind sie körperlich im selben Alter und treffen erneut aufeinander…

Fazit
Die Idee der Geschichte ist simpel und eine dennoch geniale Idee des Autors F. Scott Fitzgerald. Die Regie für die filmische Umsetzung übernahm und er inszenierte aus dem Roman ein Drama, welches sowohl optisch wie auch schauspielerisch beeindruckt. Schon im Jahre 1994 gab es einen Versuch, Fitzgeralds Roman zu verfilmen. Regisseure wie Ron Howard, Steven Spielberg und Spike Jonze waren für die Verfilmung im Gespräch. Doch dann kam im Jahre 2005 und erhielt endgültig den Zuschlag für die Romanverfilmung.

Bisher inszenierte dieser meist eher düstere und brutale Filme und so überraschte es doch ein wenig, insbesondere im Hinblick auf die beiden erstgenannten Regisseure, dass letztlich Finch den Zuschlag für die Romanverfilmung erhielt. Doch bereits in „Zodiac“ schlug Finch eine etwas andere Tonart an und präsentierte sich als präziser, detailversessener und ruhiger Geschichtenerzähler. Dieser Stil findet sich auch in „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ wieder. Das Zusammenspiel aller Bilder macht das Werk zu einem stimmigen Porträt. Mit F. Scott Fitzgeralds Kurzgeschichte hat der dann allerdings kaum noch etwas gemein, wenn man von der Ausgangslage von Benjamin Button einmal absieht. und David Finch arbeiteten in diesem Film bereits das dritte Mal zusammen und Pitt stellt unter der Leitung Finchs wieder einmal sein ganzes schauspielerisches Können unter Beweis.

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Ein Kommentar to “Der seltsame Fall des Benjamin Button”

  1. Sandra Walther schreibt:

    Ein wunderschöner, aber auch trauriger Film. Schon mehrmals gesehen, kann man sich ihn trotzdem immer wieder anschauen und entdeckt immer wieder ein neues Detail. Die Geschichte ist mit reisend und regt zum nachdenken an. Fpr jedermann ist der Film geeignet und zieht einen mit in die Geschichte. Die Auswahl der Schauspieler ist sehr gut getroffen und lässt den Film noch mehr zur Geltung kommen. Er beinhaltet viel fröhliches und zeigt viele Wunder auf, aber auch wie schnell es umschlagen kann.
    Auch wenn die Geschichte eher unrealistisch ist, finde ich den Film beeindruckend und mitreißend.

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