Der Übergang

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  • Gesamt
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Der Übergang

Rainer Schmidt (Übersetzer). Goldmann Verlag 2010, Gebundene Ausgabe, 1024 Seiten, € 2,57

Rezension von: LillieRose | Rezensionsdatum:

Der Autor:
Justin Cronin ist ein amerikanischer Schriftsteller, er stammt aus New England und studierte in Havard. Er veröffentlichte bereits zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Leider ist er in Deutschland bisher relativ unbekannt. Erst mit seinem jüngsten Werk Der Übergang, an dem er übrigens 4 Jahre arbeitete, schaffte er auch hier den Durchbruch.

Das Buch:
Der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie startet als Thriller mit der Entführung der kleinen Amy Harper Bellafonte. Amy ist die optimale Probandin für ein Experiment das die Welt zugrunde richten wird. Ziel des Versuchs ist es die Menschheit unsterblich zu machen – doch dann geht etwas völlig schief. Von einem Moment zum anderen ist die Welt wie wir sie kennen zerstört, nichts ist mehr wie es wahr, der Untergang der gesamten Menschheit steht bevor.

Von dem Moment an geht das Buch von einem Thriller nahtlos in ein packendes Endzeit-Szenario über. Die Welt wie wir sie kennen liegt in Trümmern, die Menschen die noch nicht infiziert sind kämpfen um ihr nacktes Überleben und schließen sich in einer Kolonie zusammen. Ihr Leben wird beherrscht von Einsamkeit und ständiger Angst. Auch wenn alle Hoffnung verloren scheint zeigt sich ein Lichtstreif am Horizont, es gibt eine Person die den vollständigen Untergang vielleicht abwenden kann – die kleine sechs Jahre alte Amy Harper Bellafonte.

Fazit:
Wer auf kurzweilige Unterhaltung aus ist, lässt diesen Roman am besten liegen. Der Übergang ist der Auftakt zu einer fesselnden Geschichte, die von Beginn an überzeugt. Ich habe noch nie einen Roman gelesen der so klar strukturiert ist und so viele Details besitzt. Justin Cronin erzählt was passieren kann wenn die Menschlichkeit weiterhin auf der Strecke bleibt, und nur das Streben nach Macht und Erfolg im Vordergrund steht.

Die Geschichte entwickelt sich praktisch von selbst, als Leser befindet man sich in einer Art Sog, man wird immer tiefer in den Strudel des Romans gezogen und ist nicht in der Lage sich diesem zu entziehen. Auch die Hintergründe, wie zum Beispiel das Leben in der Kolonie wird ausführlich beleuchtet…wie schafft man es sich jeden Tag aufs neue dieser Angst und Tristesse zu stellen…ein Leben ohne Strom und Wasser.

Ein kleines Minus gibt es allerdings, in Der Übergang wird die Seite der infizierten kaum beleuchtet, es wäre doch sehr vorteilhaft wenn man auch einen Bezug zu den Vampiren hätte aufbauen können. Aber für diese Seite der Geschichte wird es sicherlich genügend Platz im zweiten und dritten Band geben.

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